Warum ist thermounterwäsche textilfaser zusammensetzung unterschiedlich

3 Antworten zur Frage

~ hättest du eine problemlösung als beispiel nennen können, warum antwortest du überhaupt auf eine frage mit einem nutzlosen ~~ Seidenglanz; Polyamid nimmt leider recht üppig Wasser auf, ist aber mechanisch sehr robust..
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Warum ist Thermounterwäsche von der Textilfaser-Zusammensetzung so unterschiedlich?

Es gibt unterschiedliche Thermounterwäsche von den verschiedensten Fabrikaten und wenn ein Fabrikant Thermobekleidung im Sortiment hat, sind zwischen den jeweiligen Produkten selbst auch dort Unterschiede von der Zusammensetzung. WAS VERDIENT DEN NAMEN THERMO? WAS IST ZU EMPFEHLEN? Von welchen Zusammensetzungen wäre abzuraten und welche zu empfehlen? Hier ein paar Beispiele:
  • Kleidungstück: 55% Baumwolle + 45% Polyamid
  • Kleidungstück: 55% Baumwolle + 45% Nylon
  • Kleidungstück: 97% Polyester + 3 % Elasthan
  • Kleidungstück: 83% Baumwolle + 17% Polyester
  • Kleidungstück: 80% Polyester + 20% Polypropylen
  • Kleidungstück: 73% Polyester + 27% Wolle-Merino
  • Kleidungstück: 75% HyActive-Hollow Core Polypropylen, 22% Taslanized Polypropylene, 3% Elastan
  • Kleidungsstück: 95% HyActive-Hollow Core Polypropylen, 5% Elasthan
  • Generell die Frage auch, wofür ist oft Polyamid oft in Thermounterwäschen enthalten? Wie kommt es, dass eine teure Unterwäsche für Herren mit 45 % Nylon das teuerste Stück bei Tchibo ist , ist Nylon in Thermounterwäsche überhaupt zu empfehlen, warum ist Nylon drin enthalten?
    Einfach ist die Sache nicht…. Die Angaben zur Zusammensetzung von Textilien sind pauschal-chemisch, wie in Lebensmitteln etwa: 60% Mandel, 30% Zucker, 10% Schokolade. Wie das dann aussieht, ist eine ganz andere Frage. Aus den angegebenen Fasern wird ein GARN gesponnen, und dieses zu einem GEWEBE gewirkt. Diese beiden Verarbeitungsgänge bestimmen weitgehend die Funktionalität. Unterwäsche soll in erster Linie den Schweiß von der Haut weg transportieren. Eine gute Lösung hierfür sind Netzgewebe ; auch „Waffelgeweben“ - wie bei ODLO – sind geeignet. Aber auf keinen Fall darf ein Stoff verwendet werden, der - bzw. dessen Fasern – in großer Menge Feuchtigkeit speichert. Das „Warmhalten“ wird nach dem Zwiebelschalenmodell durch eine andere Bekleidungsschicht erreicht; man kann aber auch versuchen, dies schon durch die Art des Gewebes in der Unterwäsche zu erreichen. Grundsätzlich müssen hierzu isolierende Lufträume geschaffen werden. Das dazu notwendige Gewebe wird dadurch anfällig gegen mechanische Beanspruchung. Manche Hersteller von Radsporttrikots versuchen dann sogar noch das Kunststück, eine Wind abweisende Membran zu integrieren. Was genau ein Bekleidungsstück leistet, kann man also an der bloßen Materialangabe nicht wirklich ablesen. Grundsätzlich ist als temperaturregulierende Unterwäsche ganz feine Wolle empfehlenswert; Wolle ist durch seine bakteriostatische Wirkung zudem noch geruchsmindernd; preislich bewegen wir uns hier allerdings im 80 Euro Bereich. Baumwollstoffe haben vor allem negative Eigenschaften: Sie sind mehr oder weniger Schadstoff belastet, speichern viel Wasser, laufen bei der Wäsche ein und haben bei der Herstellung einen recht großen „ökologischen Fußabdruck“. Baumwolle hat deshalb große Bedeutung, weil sie unendlich preiswert ist. In besonders preiswerter Funktionswäsche wird Baumwolle deshalb als Füllstoff verwendet. Es gibt allerdings kleine Mengen exklusiver sehr langstapliger weniger problemanfällige Baumwolle, die von Schweizer Edelbetrieben wie etwa Zimmerli auch zu Unterwäsche verarbeitet wird. Polyamid – also z.B. „Nylon“ - ist sozusagen „Kunstwolle“ mit deren typischen Seidenglanz; Polyamid nimmt leider recht üppig Wasser auf, ist aber mechanisch sehr robust. Polyester bzw. Polyethylenterephtalat nimmt hingegen kaum Feuchtigkeit auf. Dies begünstigt eine elektrostatische Aufladung und PES zieht deswegen jede Art von „Schmutzpartikeln“ an. In letzter Zeit hat man gelernt, auf Basis von Polypropylen oder Polyacrilnytril sogenannte „Hohlfasern“ herzustellen. Hierdurch ergibt sich eine gute Wärmeisolierung; man kann in den Hohlräumen auch bakteriostatische Elemente wie Silber „verstecken“, die so nicht gleich bei der ersten Wäsche ausgewaschen werden. Jeder Hersteller versucht nun, einen sinnvollen Materialmix zu einem Markt akzeptierten Preis zu finden.
    Wenn du glaubst das ich das lese. Es gibt mehrere Problemlösungen
    dann wirst du keine erfahrungen auf die frage haben, schliesslich hättest du eine problemlösung als beispiel nennen können, warum antwortest du überhaupt auf eine frage mit einem nutzlosen kommentar?



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