Ab welchem blutzuckerspiel schwebt man lebensgefahr

3 Antworten zur Frage

~ automatisch sofort in Lebensgefahr. Wie Regenmacher schreibt, muss man langfristige Folgen von Überzucker und kurzfristiges Risiko unterscheiden. ~
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Ab welchem Blutzuckerspiel schwebt man in Lebensgefahr?

Ich habe bei Google leider Nichts gefunden, weshalb ich noch einmal hier fragen möchte.
So einfach ist das auch garnicht zu beantworten, weil es diese festen Werte nicht gibt.
Erstens wäre zu klären, welcher Typ, Diabetes 1 oder 2, gefragt ist. Und danach ob eine Überzuckerung oder Unterzuckerung vorliegt.
Bei einer Überzuckerung im Bereich von 500 oder mehr werden auf Sicht verschiedene Körperfunktionen geschädigt bevor eine Lebensgefahr besteht.
Schädlicher für einen Diabetiker ist aber eine Unterzuckerung weit unter 100, weil der Patient ins Koma fällt und daran stirbt, wenn nicht da ist.
Darum wird ein Diabetiker nie ohne Traubenzucker aus dem Haus gehen, weil ihm dieses im Falle einesFalles vor dem Koma rettet.
Wichtig ist zusätzlich: Starker Über- oder Unterzucker bringen einen erst mal nicht automatisch sofort in Lebensgefahr.
Wie Regenmacher schreibt, muss man langfristige Folgen von Überzucker und kurzfristiges Risiko unterscheiden. Zu den kurzfristigen Risiken:
Überzucker: Wie Imbecillitas schreibt, kann sich darüber ein Koma entwickeln. Je nach Therapieform, Eigeninsulinproduktion und Diabetestyp kann das Stunden bis Wochen dauern.
Unterzuckerung (z.B. BZ < 60 mg/dlz.B. Unfallgefahr im Straßenverkehrz.B. weil zu viel Alkohol im Blut ist) oder die "Zuckerresserven" der Leber erschöpft sind kann eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit tatsächlich lebensbedrohlich werden. Das sind aber eher Ausnahmefälle. Im Normalfall ist auch eine verschlafene nächtliche Unterzuckerung "nur" mit Kopfschmerz und eher erhöhtem Zucker am Morgen danach verbunden.
s. auch Mehnert, "Diabetologie in Klinik & Praxis"
Langzeitrisiko: Ergebnisse der DCCT-Studie http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16371630`print("code sample");
Nach einer Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel sprunghaft an und übersteigt den oberen Sollwert erheblich. Insulin wird dadurch ins Blut ausgeschüttet und senkt den Blutzuckerspiegel recht schnell. Durch die anhaltende Wirkung des Insulins bis zu dessen biologischem Abbau wird aber der Blutzucker weiter gesenkt. Die Insulinwirkung hält zu lange an und wird nicht gehemmt. Es droht eine überschießende Situation: eine Unterzuckerung, die aber von der Glucagonwirkung verhindert wird. Insulin ist also nur für die obere Grenze zuständig, die der Blutzuckerspiegel nicht überschreiten darf.
Glucagon



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