Welchem ausmaß ist logisches denken erlernbar

5 Antworten zur Frage

~ leben soweit auszubauen, bis man den eigenen horizont erreicht, ist wohl sache des individuellen verständnisses eines jeden zu dem jeweiligen ~~ ableiten usw. und es entsteht eine komplexe Denkweise, die wir 'logisches Denken'.
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In welchem Ausmaß ist logisches Denken erlernbar?

Manche sagen, Logik sei eine Sprache und daher erlernbar, da Sprache Regeln unterliege.
Wieso hört man dann recht oft von Aufgabenstellungen, die kaum welche lösen konnten, wenn sie echte Verständnisfrage der behandelten Thematik darstellt? Das sind aber sehr oft dabei, die sich Bücher der Art "logisches Denken trainieren" einverseelt haben. Es können doch somit nur VÖLLIG ANALOGE Aufgaben gelöst werden. Wie ist das im Einklang zu bringen mit dem Faktum, dass Logik eine Sprache ist? Wieso gibt es noch ungelöste mathematische Probleme, wenn logisches Denken jedermann zugänglich ist?
Wenn logisches Denken nicht angeboren ist und somit völlig erlernt werden muss, wie lässt es sich dann erkären, dass es Logik überhaupt gibt? Wer hat dann die erste Schlussregeln aufgestellt und vor allem -WIE schaffte er dies, wo er doch kein Lehrbuch/Quelle zur Verfügung hatte, um Logik zu erlernen?
Logik ist die Fähigkeit aus gelernten Sachverhalten erklärbare Schlussfolgerungen zu ziehen. Alles ist erlernbar. dafür ist unser Gehirn gemacht. Es lernt ständig. Wenn wir uns viel mit logischen Zusammenhängen beschäftigen erlernt es die Regeln, die dahinterstehen ohne das man es merkt. Genauso wie wir Grammatik lernen. Du sprichst perfekt deutsch ohne die Grammatik benennen zu können weil dein Gehirn die Grammatikregeln gelernt hat ohne das sie dir je erklärt wurden. Genauso lernt man auch Logik wenn man sie oft genug benutzt. Der der die ersten Schlussregeln aufgestellt hat hat sie nicht aufgestellt sondern nur benannt. Das Aufstellen besorgte unser Gehirn von selber. Daher vielleicht auch der Vergleich mit Sprache. Hier nochn Link dazu:
- YouTube
Aus unserem Logik-Kurs an der Uni:
Logik an sich ist nichts, was vom Menschen erschaffen wurde, sondern eine Gesetzmäßigkeit der Natur. Wenn man also beobachtet, dass es regnet, folgt daraus unweigerlich, dass der Boden nass wird. Das ist nichts, was sich der Mensch ausgedacht hat, sondern eine universell andwendbare Schlussfolgerung. Das Aufstellen von logischen Regeln basiert also ursprünglich nur auf gutem Beobachten - und wenn man einmal Regeln aufgestellt hat, kann man von diesen Regeln Neue ableiten usw. und es entsteht eine komplexe Denkweise, die wir 'logisches Denken' nennen.
Das zu erlernen stelle ich mir vor wie bei einem Musikinstrument, zum Teil ist es Veranlagung/Talent, doch zum Großteil ist es Übung. Ich hab auch an der Uni festgestellt, dass Logik etwas mehr ist, als zu irgendwelchen kniffligen Rätseln ne Lösung zu finden Es ist eine gesamte Denkweise, die man erlernt, man beginnt, sehr strukturiert zu denken, und das kann m.E. jeder lernen, wenn man sich nur intensiv genug damit beschäftig.
  • Alle Gesetze, Regeln u.ä. an Abstrakta, die unserem Denken Struktur geben, sind durch Abstraktion aus der uns umgebenden Realität entstanden, von höchster Abstraktion sind Mathematik und Philosophie und in beiden Wissenschaften ist die Logik angesiedelt ,und als diese beiden Wissenschaften noch eine Einheit bildeten sind auch die Grundlagen der Logik entstanden.
  • Logik ist wie Mathematik eine Sprache insofern sie eine sehr strenge Syntax hat, mit der man "Worte", "Sätze",. bilden kann, denen dann eine bestimmte Semantik zugeordnet wird.
  • Die Syntax ist erlernbar wie Formeln der Mathematik, die Anwendung, das heißt die Zuordnung einer Semantik ist schwieriger, wie ja auch aus der Kenntnis von Formeln sich zwangsläufig nicht ihre Anwendung auf die Lösung von Aufgaben ergibt.
  • Der Mensch unterscheidet sich vom Tier m.E. vor allem dadurch, dass er zu sehr hoher Abstraktion fähig ist. Auch Menschen unterscheiden sich untereinander u.a. durch den Grad ihrer Abstraktionsfähigkeit.
  • Ich finde Logik kann man nicht erlernen aber auch nicht erben. es ist eine Gabe
    vllt, weil es menschen leichter fällt, von geburt an bereits erlerntes der vorherigen generation als normal anzunehmen und darauf aufzubauen. dieses wissen in einem leben soweit auszubauen, bis man den eigenen horizont erreicht, ist wohl sache des individuellen verständnisses eines jeden zu dem jeweiligen thema.



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