Gitarre griffe vereinfachen

2 Antworten zur Frage

bei vielen internetseiten für die Gitarre kann man die griffe ja runter transposen. damit kann ich das doch als ~~ komme ich zu der zweiten Möglichkeit. Schwierige Akkorde so zu vereinfachen und gleichzeitig mit Hilfe des Kapos.
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Gitarre : Griffe vereinfachen

bei vielen internetseiten für die Gitarre kann man die griffe ja runter transposen. damit kann ich das doch als capoversion machen oder? Wenn ja wie geht das, also auf welchen bund muss der capo dann jeweils?
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten des Transponierens.
Die erste ist wichtig für Gitarristen, die noch keine Barrégiffe können. In diesem Falle versucht man die schwierigen Akkorde durch offene Akkorde zu ersetzen.
Dann ist es möglich den Song zu spielen, aber man kann nicht auf Youtube oder zu der CD in der Originaltonart mitspielen.
Beispiel: Nehmen wir mal an, wir haben eine Akkordfolge im Original Bbm, Ab, Ebm, Gb.
Ein wahrer Horror für den noch nicht so versierten Gitarristen. Also transponiert er mal einen Halbton runter. Dann ergeben sich die Akkorde Am, G, Dm, F.
Das sieht schon spielbarer aus. Und er könnte in diesem Falle sogar in der Originaltonart spielen, wenn er den Kapo in den ersten Bund setzt.
Hier gilt die kleine Regel. So viele Halbtöne wie man runtertransponiert hat, muß man mit dem Kapo wieder dazutun. Also transponiert -1 bedeutet Kapo +1.
Nun komme ich zu der zweiten Möglichkeit. Schwierige Akkorde so zu vereinfachen und gleichzeitig mit Hilfe des Kapos wieder im Original erklingen zu lassen. In meinem ersten Beispiel hat sich das auch so ergeben, was aber nicht zwingend ist, wenn ich nur vereinfachte Akkorde suche.
Wenn ich bewußt Akkordvereinfachung mit gleichzeitiger Erhaltung der Originaltonart mit Hilfe des Kapos anstrebe, dann muß ich entweder probieren, was mit einiger Erfahrung geht oder ich nehme eine Kapodastertabelle zu Hilfe, wenn ich das sonst nicht hinbekomme.
Siehe hier:
Ich gebe gleich noch einen Link an, wo auch eine Erklärung dabeisteht.
Eine andere Art der Herrangehensweise:
Beispiel: Ich habe die Akkorde Gm, Eb, F und C.
Der erfahrene Gitarrist wird sofort probieren,Gm durch Em zu ersetzen. Er setzt den Kapo auf den 4. Bund und weiß nun, daß er alle anderen Akkorde auch um 4 Halbtöne nach unten transponieren muß.
Also Gm nach Em, Eb nach C, F nach D und C nach A.
Infolgedessen hat er mit Kapo + 4 die Akkordfolge Em, C, D und A, was leicht zu spielen ist.
Sorry, Deine Frage ist so unpräzise gestellt, dann a sie auf keine Fall ordentlich beantworten kann.
a Wohin der Kapo muss, hängt davon ab, was Du willst, was Dein Mitspieler, deine Sängerin oder wer auch immer benötigt.
c) Das Prinzip ist simpel: Nimm einen E-Dur Akkord. Kapo im 1. Bund: F-Dur. Dabei wird dann auch C-Dur ein C#-Dur, aus einem G ein G# und so weiter. Bei Kapo im 3. Bund ist der E-Dur Griff ein G, aus dem C ein D#. Eine einfache Rechenaufgabe, bei der man eigentlich nur die Töne der Tonleiter kennen muss und dann entsprechend die Bünde, ausgehend von der offenen Stimmung, addiert.