Die kulturellen Verbindungen zwischen England und Deutschland: Ein Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Wie tiefgehend sind die kulturellen und sprachlichen Verbindungen zwischen Deutschland und England?
In der heutigen globalisierten Welt scheinen sich Grenzen zunehmend verschwommen. Ein jüngstes Erlebnis verdeutlicht, ebenso wie eng die Verbindung zwischen England und Deutschland wahrgenommen wird — zumindest von manchen. Ein Engländer begeisterte mich mit seiner Gewohnheit, Substantive wie im Deutschen großzuschreiben. Auf meine Nachfrage erklärte er er habe das so gelernt und alle die er kenne schrieben es ebenso. Diese Anekdote wirft interessante Fragen auf: Wie stark ist das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen tatsächlich?
Es hängt vielfach vom eigenen Blickwinkel ab. Wer als Japaner oder Peruaner auf Großbritannien und Deutschland blickt, sieht viele Ähnlichkeiten. Viele Deutsche können oft nicht zwischen Argentinien und Brasilien unterscheiden. Wenn man genauer analysiert – erkennt man jedoch tiefgreifende Unterschiede. Ein patriotischer Bayer findet etliche Unterschiede zu einem Hamburger. Ebenso führt der Kulturunterschied zwischen Newcastle und Cambridge oft zu Missverständnissen. Besonders im 19. Jahrhundert sahen viele Deutsche Parallelen zu Engländern. Dieser Gedanke resultierte aus dem gemeinsamen Kampf gegen Frankreich. Preußen wurde im 18. Jahrhundert als der „Festlandsdegen“ Englands gegen Habsburg und Frankreich angesehen.
Diese Ähnlichkeiten erzeugen ebenfalls in bestimmten Bereichen einen intensiven Wettbewerb. ⚽ ist ein prägnantes Beispiel dafür. Man kann in der Sun nachlesen – wie leidenschaftlich über bevorstehende Länderspiele berichtet wird. Doch ist es wichtig; die kulturellen Beziehungen in Perspektive zu setzen. Meiner Meinung nach ist die Verbindung zwischen Großbritannien und den USA übertrieben. Politisch mögen sie oft harmonieren freilich ist die Kommunikation nicht immer intuitiv. Engländer bevorzugen Understatement. Wenn etwas besonders gut ist, heißt es oft „not bad“. Amerikaner neigen dazu – alles mit Superlativen zu beschreiben. Das Understatement ist jedoch nicht nur ein britisches Phänomen, auch im Nordwesten Europas findet man es häufig — jedoch nicht in Bayern.
Ein weiterer Punkt in der Diskussion sind die englischen Monarchen. Ein gängiges Gerücht besagt: Dass viele englische Könige deutsche Wurzeln hätten. Doch stimmt das wirklich? Momentan ist die Queen » eine britische Monarchin « die von deutschem Adel abstammt. Diese Verbindung wird durch die Namensänderung des Hauses Windsor während des Ersten Weltkriegs weiter veranschaulicht. Es zeigt – wie angespannt die Stimmung gegenüber Deutschland momentan war. Die englische Königsfamilie kann ihre tieferen Wurzeln in der europäischen Geschichte finden.
Zudem ist es interessant zu erwähnen wie wir Deutsche Teile der englischen Sprache in unseren Alltag übernommen haben. Viele englische Begriffe sind so in unseren Wortschatz geflossen, dass wir sie oft nicht einmal weiterhin als solche wahrnehmen. Die englische Sprache selbst gilt als einfacher im Vergleich zur deutschen. Während wir mit „er / sie / es“ jonglieren, verwenden die Engländer einfach „the“. Außerdem verwenden sie „you“ für alle Anredeformen was eine Vereinfachung darstellt die wir in der deutschen Sprache nicht vorfinden.
Dazu kommt, dass die Behauptung, im Englischen würden alle Substantive großgeschrieben, definitiv nicht zutrifft. Ein Blick in eine englische 📰 zeigt, dass es spezifische Regeln für die Großschreibung gibt. Wochentage und Eigennamen, Institutionen und— all dies wird groß geschrieben. Dies zeigt deutlich, dass es große Unterschiede zwischen den Schriftsystemen gibt die oft übersehen werden.
Abschließend kann man sagen: Die vermeintlichen Gemeinsamkeiten zwischen England und Deutschland durchaus von einer tiefergehenden Analyse widerlegt werden könnten. Ein besseres Verständnis der Geschichte und der kulturellen Hintergründe ist erforderlich um die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern zu erhellen. Die Verbindung ist komplexer als viele denken — sowie Teil der historischen Erzählung als auch im Alltag spürbar jedoch niemals ganz so eng wie manche es behaupten.
Es hängt vielfach vom eigenen Blickwinkel ab. Wer als Japaner oder Peruaner auf Großbritannien und Deutschland blickt, sieht viele Ähnlichkeiten. Viele Deutsche können oft nicht zwischen Argentinien und Brasilien unterscheiden. Wenn man genauer analysiert – erkennt man jedoch tiefgreifende Unterschiede. Ein patriotischer Bayer findet etliche Unterschiede zu einem Hamburger. Ebenso führt der Kulturunterschied zwischen Newcastle und Cambridge oft zu Missverständnissen. Besonders im 19. Jahrhundert sahen viele Deutsche Parallelen zu Engländern. Dieser Gedanke resultierte aus dem gemeinsamen Kampf gegen Frankreich. Preußen wurde im 18. Jahrhundert als der „Festlandsdegen“ Englands gegen Habsburg und Frankreich angesehen.
Diese Ähnlichkeiten erzeugen ebenfalls in bestimmten Bereichen einen intensiven Wettbewerb. ⚽ ist ein prägnantes Beispiel dafür. Man kann in der Sun nachlesen – wie leidenschaftlich über bevorstehende Länderspiele berichtet wird. Doch ist es wichtig; die kulturellen Beziehungen in Perspektive zu setzen. Meiner Meinung nach ist die Verbindung zwischen Großbritannien und den USA übertrieben. Politisch mögen sie oft harmonieren freilich ist die Kommunikation nicht immer intuitiv. Engländer bevorzugen Understatement. Wenn etwas besonders gut ist, heißt es oft „not bad“. Amerikaner neigen dazu – alles mit Superlativen zu beschreiben. Das Understatement ist jedoch nicht nur ein britisches Phänomen, auch im Nordwesten Europas findet man es häufig — jedoch nicht in Bayern.
Ein weiterer Punkt in der Diskussion sind die englischen Monarchen. Ein gängiges Gerücht besagt: Dass viele englische Könige deutsche Wurzeln hätten. Doch stimmt das wirklich? Momentan ist die Queen » eine britische Monarchin « die von deutschem Adel abstammt. Diese Verbindung wird durch die Namensänderung des Hauses Windsor während des Ersten Weltkriegs weiter veranschaulicht. Es zeigt – wie angespannt die Stimmung gegenüber Deutschland momentan war. Die englische Königsfamilie kann ihre tieferen Wurzeln in der europäischen Geschichte finden.
Zudem ist es interessant zu erwähnen wie wir Deutsche Teile der englischen Sprache in unseren Alltag übernommen haben. Viele englische Begriffe sind so in unseren Wortschatz geflossen, dass wir sie oft nicht einmal weiterhin als solche wahrnehmen. Die englische Sprache selbst gilt als einfacher im Vergleich zur deutschen. Während wir mit „er / sie / es“ jonglieren, verwenden die Engländer einfach „the“. Außerdem verwenden sie „you“ für alle Anredeformen was eine Vereinfachung darstellt die wir in der deutschen Sprache nicht vorfinden.
Dazu kommt, dass die Behauptung, im Englischen würden alle Substantive großgeschrieben, definitiv nicht zutrifft. Ein Blick in eine englische 📰 zeigt, dass es spezifische Regeln für die Großschreibung gibt. Wochentage und Eigennamen, Institutionen und— all dies wird groß geschrieben. Dies zeigt deutlich, dass es große Unterschiede zwischen den Schriftsystemen gibt die oft übersehen werden.
Abschließend kann man sagen: Die vermeintlichen Gemeinsamkeiten zwischen England und Deutschland durchaus von einer tiefergehenden Analyse widerlegt werden könnten. Ein besseres Verständnis der Geschichte und der kulturellen Hintergründe ist erforderlich um die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern zu erhellen. Die Verbindung ist komplexer als viele denken — sowie Teil der historischen Erzählung als auch im Alltag spürbar jedoch niemals ganz so eng wie manche es behaupten.
