Korrektheitsbeweis für einen Algorithmus zur Zählung von Senken in einem Array

Wie lässt sich die Korrektheit eines Algorithmus, der Senken in einem Array zählt, fundiert nachweisen?

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Der Algorithmus zur Zählung von Senken in einem Array ist ein wichtiges 🔧 in der Informatik. Senken sind spezielle Positionen innerhalb eines Arrays. Genauer gesagt sind dies Stellen – an denen der Wert kleiner ist als die Werte auf beiden Seiten. Mathematisch lässt sich die Definition einer Senke durch: A[i-1] > A[i] < A[i+1] darstellen.

Der Algorithmus basiert auf einer Schleifenstruktur. Diese durchläuft das Array und prüft für jedes Element ob die entsprechende Bedingung erfüllt ist. Ein Beweis der Korrektheit erfordert ein gründliches Verständnis des Verhaltens des Algorithmus. Dabei spielt die Schleifeninvariante eine zentrale Rolle. Diese Invarianz ist ein unveränderliches Konzept ´ das sicherstellt ` dass der Algorithmus in jedem Schritt identisch arbeitet.

Die Behauptung lautet: „Nach dem j-ten Durchgang der Schleife wurden alle Senken bis zur Position j-1 gezählt.“ Der Beweis dieser Invarianz erfolgt in drei Hauptschritten:

1. Zunächst betrachten wir die Initialisierungsphase. Vor dem ersten Durchgang der Schleife gilt die Aussage weil noch keine Senken gezählt wurden.

2. Nun folgt die Annahme. Vorausgesetzt die Schleifeninvariante trifft vor dem j-ten Durchgang zu.

3. Schließlich ist der Induktionsschritt entscheidend. Gehen wir davon aus, dass die Invarianz vor dem j-ten Durchgang gilt. Hier ist zu zeigen – dass sie ebenfalls nach diesem Durchgang in Kraft bleibt.

Im Induktionsschritt ist die Bedingung für die j+1-te Iteration wesentlich. Ist A[j] < A[j+1] und A[j-1] > A[j], wurde eine Senke lokalisiert und der Zähler wird erhöht. Vor dem j-ten Durchlauf galt die Invarianz. Das bedeutet, alle Senken bis zur Position j-1 wurden erfasst. Nach dem Hinzufügen der neuen Senke bleibt die Schleifeninvarianz dadurch auch nach dem j+1-ten Durchgang gültig.

Nach Abschluss der Schleife kann man mit Sicherheit sagen, dass alle Senken bis zur Position n-2 erfasst wurden. Die Gültigkeit der Schleifeninvarianz bleibt somit bis zum letzten Iterationsschritt bestehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Minimum der Array-Länge. Der Algorithmus funktioniert effektiv nur bei n >= 3, da Senken mindestens drei aufeinanderfolgende Elemente benötigen. Kleinere Arrays bieten keine Möglichkeit, das Senkenelement zu bilden was bedeutet: Der Algorithmus bei n < 3 keine Senken erkennen kann.

Zusammenfassend führt der Algorithmus zur Zählung von Senken in einem Array auf methodische Weise zu einem nachweisbaren Ergebnis. Dieser Korrektheitsbeweis durch Schleifeninvarianz und mathematische Induktion demonstriert die grundsolide Zuverlässigkeit des Codes. Der Algorithmus liefert verlässlich Resultate, solange die Bedingung n >= 3 gegeben ist.






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