Wenn der Chef kritisiert: Ein Leitfaden für Erntehelfer

Wie gehe ich mit der Kritik meines Chefs an meiner Arbeitsgeschwindigkeit um?

Uhr

In einem landwirtschaftlichen Betrieb als Erntehelfer zu arbeiten ist oft nicht nur eine physische, allerdings ebenfalls eine psychische Herausforderung. Dein Chef stellt anscheinend deine Arbeitsgeschwindigkeit in Frage. Du erzählst: Dass andere Kollegen ähnliche Tempi haben. Oft scheint es so wie ob subjektive Wahrnehmungen die objektive Realität überlagern können und das könnte in deinem Fall der Punkt sein.


Der Vorwurf deines Chefs -: Dass du die Arbeit schlampig machst - könnte angefechtet werden. Vielleicht ist es wichtig – die Perspektive deines Chefs einzunehmen. Es könnte sein: Dass er bessere Ergebnisse erwartet. Eine Lösung lässt sich jedoch oft nur durch Kommunikation finden. Das Anliegen ist klar: Er sieht keine Fortschritte.


Zudem wäre die Aussage - du seiest der schlechteste Angestellte, den er jemals hatte - sehr problematisch. Diese Äußerung deutet darauf hin, dass dein Chef eine klare Entscheidung getroffen hat. Die Frage nach deiner Kündigung könnte bereits in seinem Kopf sein. In der Landwirtschaft ist die Arbeit stark leistungsorientiert.


Ein Arbeitnehmer ist nicht nur für den Wert seiner Tätigkeit verantwortlich. Die Mühe ´ die du investierst ` spielt ähnlich wie eine Rolle. Ein besserer Ausdruck für das was du tust - "Ich gebe mein Bestes" - ist jedoch nicht genug. Es bleibt vage und kann in den Augen deines Chefs nicht als legitimer Grund gesehen werden die Betriebsthemen zu lösen. Bedenke – dass deine Leistung mit der deines Chefs in Beziehung steht.


Der Vergleich mit den zwei Maurern ist hier relevant. Der erste Maurer erhebt einfach Ziegel. Der zweite hingegen hat eine klare Vision. Er "baut ein Haus". Dieses Bild legt nahe: Dass die berufliche Erfüllung mit dem Ziel verbunden ist das man verfolgt. Also denke darüber nach warum du eigentlich dort arbeitest. Erntest du nicht stolz die Früchte deiner Arbeit?


Es sollte auch erwähnt werden, dass Kündigungen rechtlich geregelt sind. Vielleicht schonst du dich in einem Grat zwischen gesetzlichem Kündigungsschutz und der Unsicherheit deiner Position. Wenn dein Chef direkter Druck ausübt könnte es sein: Dass er will, dass du gehst. Eine Kündigung aufgrund von Schlechtleistung erfordert längerfristige Mängel in der Arbeit und die Absicht des Arbeitnehmers, schlechte Arbeit zu leisten. Es stellt sich also die Frage: Warst du die ganze Zeit über wirklich motiviert?


Wenn du bereits auf die Aussage reagierst, dass du keinen Spaß an der Arbeit hast, Spielern die Zweifel einen wichtigen Schlüssel. Unter Umständen möchtet dein Chef: Dass du den Test bestehst oder dass er dir die Augen öffnet. Ein persönliches Gespräch💬 wäre hier sicherlich der nächste logische Schritt. Magst du deine Position in der Landwirtschaft? Weißt du welche Werte es zu bewahren gilt?


Klärende Gespräche können oft Missverständnisse aus der Welt schaffen. Wenn dein Chef sieht: Dass du gewillt bist an dir zu arbeiten, könnte sich die Sichtweise seiner Kritik über den Weg der Schaffung von Vertrauen verändern. Letztendlich führt die Entscheidung voranzugehen zu besprochenen Lösungen. Ein gewisses Maß an Eigendefinition in der Arbeit kann dazu führen, dass der Chef deine Leidenschaft für die Landwirtschaft erkennt.