Tücken des Baisers – Warum Ihr Rhabarberkuchen nicht so wurde, wie Sie es sich vorgestellt haben

Was sind die häufigsten Fehler beim Zubereiten von Baiser auf Kuchen und wie können sie vermieden werden?

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Das Baiser auf dem Rhabarberkuchen hat seinen Charme verloren. Weich und labberig. Dieser bakers Albtraum zerplatzt in zwei Sekunden. Der Kuchen selbst war erfolgreich – richtig gut gelungen. Doch das Baiser – ein wahres Trauerspiel. Das passiert nicht nur Ihnen. Es ist ein Phänomen das viele Hobbybäcker betrifft. Man stellt die Frage: Was ist schiefgegangen, oder hat man einfach nur Pech gehabt?

Die Hauptursache für diese Enttäuschung könnte die Feuchtigkeit sein. Ist der Kuchen warm? Das Baiser hat dann tatsächlich die Angewohnheit sich mit der Flüssigkeit zu vollsaugen. Rhabarber enthält viel Wasser. Kombiniert man dies mit der Hitze des Kuchens, passiert Folgendes: Das Baiser wird labberig. Vor allem – wenn man es über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Es ist ein klassischer Fall von „Feuchtigkeit und Zeit“.

Die Lösung scheint auf den ersten Blick einfach. Man könnte die Baiserschicht separieren. Zuvor abtrennen – so der Ratschlag. Doch wer möchte schon ähnlich wie Arbeit investieren? Eine zweite Möglichkeit liegt beim Braten. Baiser von unten in Fett anbraten könnte vor dem Auflösen helfen – ob das praktikabel ist ist fraglich. Und dennoch ´ wenn man darauf besteht ` könnte man frische Baiser erneut zubereiten.

Baiser ist ein wahres Kunstwerk in der Backwelt. Zu viel Zeit unter dem Tupperschutz kann dazu führen: Dass es seinen verliert. Optimal sollte man Baiser am besten frisch genießen. Erst nach dem Backen wäre der Genuss ideal. Diese Problematik ist keineswegs neu. Selbst erfahrene Bäcker kennen den Feind der Feuchtigkeit zu gut. Ein bewährter Tipp: Sahne – entweder aus der Sprühdose oder gut verpackt im Spritzbeutel – verleiht beim Servieren das gewisse Etwas.

Die Wissenschaft hinter dem Baiser ist faszinierend. Eier und Zucker arbeiten zusammen. Hitze auf dem Kuchen lässt diese Mischung aufgehen. Aber ´ und das ist entscheidend ` die Verbindung zu dem restlichen Kuchen darf nicht zu lange bestehen. Ein Fehler kann fatale Folgen haben. Der Kuchen ist der Held – das Baiser jedoch oft der tragische Verlierer.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass das Timing und die Lagerung bei der Zubereitung von Baiser entscheidende Faktoren sind. Vielleicht sollten Sie das nächste Mal auf die feuchten Zutaten achten. Oder einfach fragen: „Wann kann ich mein Baiser am besten genießen?“ Es gibt viel zu lernen. Aber auf jeden Fall – genießen Sie weiter das Backen. Es bleibt ein Abenteuer.






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