Die Entscheidung für oder gegen den Abbruch einer kieferorthopädischen Behandlung ist nicht zu unterschätzen. Oftmals stellt sich die Frage – ob dieser Abbruch ohne negative Konsequenzen erfolgen kann. Gerade in einem Fall, in dem man bereits seit 4 Jahren in Behandlung ist, wiegt die Überlegung schwer. Der Kieferorthopäde spricht möglicherweise von einem Abschluss der Behandlung, während man selbst schon mit dem Resultat glücklich ist. Dies führt schnell zur Überlegung: Kann ich die Therapeutischen Gummis ablegen, ohne dass die gesamte Behandlung als gescheitert gilt?
In erster Linie ist es ratsam, den offenen Dialog mit dem Kieferorthopäden zu suchen. Dokumentieren Sie Ihr Zufriedenheitsgefühl. Wenn Sie tatsächlich mit dem Ergebnis zufrieden sind ist der Austausch über Ihre Wünsche und Bedürfnisse unerlässlich. Der Facharzt sollte nicht nur Ihre Perspektive hören allerdings ebenfalls eine wertvolle Einschätzung und möglicherweise einen Ratschlag geben.
Zusätzlich ist es von Bedeutung zu verstehen, dass ein vorzeitiger Abbruch der Behandlung nicht ohne Konsequenzen bleibt. Vor allem finanzieller Natur könnten hier gravierende Herausforderungen stehen. Viele Menschen denken – die Versicherung würde für alle Kosten aufkommen. Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Abhängig vom Vertrag kann es sein: Dass eine solche Beendigung als Abbruch gewertet wird. Dies kann zu enormen finanziellen Belastungen für die Eltern oder Betroffenen führen. Die Konsequenzen dürfen also nicht ignoriert werden.
Interessanterweise ist die Art der weiteren Behandlung von ähnelt großer Tragweite. Anschließend könnte es an der Zeit sein, über das Tragen einer losen Spange nachzudenken – dies setzt allerdings voraus, dass Sie mit dem Arzt darüber sprechen. Wichtige Punkte, etwa die Notwendigkeit dieser Maßnahmen oder deren Einbindung in den bereits bestehenden Behandlungsplan, müssen geklärt werden. Sollten Sie gar keine weiteren Schritte für notwendig erachten, muss dies klar und deutlich kommuniziert werden. Eine schriftliche Festhaltung ist in vielen Fällen auch sinnvoll.
Letztlich obliegt die Entscheidung dem Patienten – zusammen mit dem Fachmann. Die beste Lösung ist also die die sowie die persönlichen Bedürfnisse als auch die finanziellen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Auch sollte eine Klärung mit der Krankenkasse in Betracht gezogen werden. Diese kann wichtige Einblicke bezüglich der Kosten und mögliche Konsequenzen geben.
Zusammengefasst: Ein vorzeitiger Abbruch der kieferorthopädischen Behandlung ist eine delikate Angelegenheit. Klare Kommunikation intensive Gespräche und das Bewusstsein um mögliche Konsequenzen helfen dabei die richtige Entscheidung zu treffen.
