Ist Wirtschaftspsychologie ein sicherer Beruf und was tun, wenn man keinen Job findet?

Sind die Berufsaussichten in der Wirtschaftspsychologie wirklich so unsicher und welche Strategien existieren für Absolventen im Fall von Jobmangel?

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Die Unsicherheit im Berufsfeld ist eine weitverbreitete Befürchtung. Diese Frage stellt sich ebenfalls im Konder Wirtschaftspsychologie. Ein relativ neuer Bereich—die Anwendung psychologischer Prinzipien in wirtschaftlichen Konen—könnte vielversprechend erscheinen. Doch wie sicher sind die Berufsaussichten wirklich?

Eine Absolventin hat einen Masterabschluss in Wirtschaftspsychologie mit sehr gutem Notendurchschnitt. Die Schwierigkeiten einen Job in Marketing Personal oder Produktion zu finden, sind bedeutend. Gründe könnten vielfältig sein. Dazu gehört ein ungünstiger Arbeitsmarkt in der post-pandemischen Zeit. Auf der anderen Seite—und das ist entscheidend—kann es sein, dass die in der Ausbildung vermittelten Inhalte nicht den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden.

Studierende sollten bedenken: Dass die Berufsaussichten von mehreren Aspekten abhängen. Nicht nur die fachliche Ausbildung spielt eine Rolle. Praktische Erfahrung – Netzwerke und Soft Skills sind mindestens ähnelt wichtig. Der Stellenmarkt für Wirtschaftspsychologen ist hart umkämpft. Bei Bewerbungen machen Unternehmen häufig ihre Entscheidungen auch von den Soft Skills der Kandidaten abhängig.

Die Überlegung, ob ein Wechsel zur klinischen Psychologie bessere Perspektiven bieten könnte ist verständlich. Jedoch ist das Interesse an der Thematik entscheidend. Unterschiedliche Berufe haben verschiedene Anforderungen und Möglichkeiten. Ein Studienfachwechsel allein verbessert nicht automatisch die Berufsaussichten. Die Entscheidung muss gut überlegt sein.

Prüfungen und Information über den Arbeitsmarkt sind essenziell. Hierbei helfen Berufsinformationsveranstaltungen oder Praktika. Studierende sollten lernen – sich in der Dynamik des Marktes zu orientieren. Ein Netzwerk kann Türen öffnen. Zudem kann praktische Arbeit in Form von Nebenjobs wertvolle Einblicke bieten.

Wenn der Job trotz hervorragender Qualifikationen ausbleibt was bleibt dann? Weiterbildung kann eine Option sein. Zusätzliche Qualifikationen oder Spezialisierungen könnten dazu führen, für Arbeitgeber attraktiver zu werden. Alternativ könnte die Gründung eines eigenen Unternehmens—beispielsweise als Berater oder Coach—eine interessante Möglichkeit sein.

Die Realität ist, dass Jobs nicht immer vorhanden sind—das ist eine nüchterne jedoch wichtige Einsicht. Der dynamische Arbeitsmarkt ist von vielen Faktoren beeinflusst. Angehende Fachkräfte sollten die Berufsaussichten in ihrem Gebiet prüfen. Oft profitieren sie von einer Vorbereitung auf mögliche Schwierigkeiten. Die Wahl des Studiengangs bleibt eine persönliche Entscheidung. Fähigkeiten Interessen und Lebensziele sollten dabei im Mittelpunkt stehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt sind real, aber nicht unüberwindbar. Wirtschaftspsychologen müssen aktiv werden um sich anzupassen. Erfolg ist das Ergebnis von Flexibilität Netzwerken und kontinuierlicher Weiterbildung.






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