Übertriebenes Training: Was tun bei Muskelkater und Schmerzen im Muskelansatz?

Wie äußert sich Übertraining im Training und welche Maßnahmen sind zur Linderung effektiv?

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Übertriebene Anstrengung beim Training – das kann zu ernsthaften Problemen führen. Falls du dich fragst ob du deinen Körper überlastet hast gibt es einige Anzeichen die darauf hinweisen. Muskelkater und Schmerzen an den Muskelansätzen sind häufig die ersten Warnsignale. Diese Beschwerden treten oft auf – wenn der Körper über die Grenzen hinaus gefordert wird. Ein gesundes ´ durchdachtes Training bedeutet ` alle Muskelgruppen gerecht zu belasten. Einseitiges Training gefährdet die Gesundheit.

Mit 14 Jahren ist dein Körper noch im Wachstum. In diesem Alter sind schwere Gewichte nicht empfehlenswert. Studien zeigen, dass insbesondere Jugendliche ein höheres Risiko für Verletzungen tragen, wenn sie zu intensiv trainieren oder schlecht angeleitet werden. Auch der Muskelkater ist keine Seltenheit. Er entsteht durch Mikroverletzungen der Muskelfasern. Dabei können sich Entzündungen an den Sehnen ausarbeiten die ähnlich wie Schmerzen verursachen.

Um Muskelkater und andere Verletzungen zu behandeln, solltest du gezielte Maßnahmen ergreifen. Zunächst ist eine Trainingspause entscheidend. Dein Körper braucht Zeit zur Erholung mindestens 2 bis 3 Tage sind ratsam. Während dieser Zeit kann der Körper aktiv heilen. Das ist wichtig – die Muskeln bauen sich in der Restperioden stärker auf.

Kühlung spielt eine wichtige Rolle. Eine Kältepackung auf den schmerzenden Bereich hilft gegen Schwellungen. Achte jedoch darauf – lege niemals Eis direkt auf die Haut. Die Kälte kann Hautschäden verursachen. Um sicherzugehen – nutze ein Tuch zwischen Ihrer Haut und dem Eis.

Denke dennoch daran – ebenfalls Schmerzmittel wie Ibuprofen können eine kurzfristige Entlastung bringen. Aber vor der Einnahme solltest du immer Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker halten. Sie können dich über die richtige Dosierung und eventuelle Nebenwirkungen aufklären. Schmerzlindernde Medikamente sind kein Ersatz für eine gesunde Trainingspraxis.

Leichte Dehnungen und sanfte Bewegungen sind ebenfalls nützlich. Durch diese Maßnahmen kann die Durchblutung gefördert werden, so entspannen sich die Muskeln schneller.

Wenn die Schmerzen allerdings multiple Tage andauern oder sich verschlimmern, solltest du einen Arzt aufsuchen. Der Fachmann kann eine genaue Diagnose stellen und dir helfen die richtigen Schritte zur Heilung einzuleiten. Besonders bei jüngeren Sportlern ist dies fundamental.

Nach der Erholungsphase ist es ratsam dein Training neu zu strukturieren. Achte auf ein ausgewogenes Programm – das alle Muskelgruppen beansprucht. So werden Dysbalancen vermieden. Ein Fachmann sollte dich dabei unterstützen. Ein Fitness-Trainer oder Sportarzt können dir helfen, identisch deiner Bedürfnisse ein individuelles Trainingsprogramm zu entwickeln.

Die Aktualität der Forschung über Sportverletzungen zeigt, dass ein gezielter und gut geplanter Trainingsansatz nicht nur deine Performance verbessert, allerdings auch das Risiko von Verletzungen erheblich reduziert. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule meldet: Dass die Prävalenz von Verletzungen bei systematischem Training signifikant gesenkt werden kann.

Insgesamt lässt sich sagen: Dass die richtige Balance im Training entscheidend für langfristigen Erfolg und Gesundheit ist. Verbessere dein Programm mit Bedacht; stelle den Körper nicht unnötig auf die Probe.






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