In der Schule allein zu sein kann sehr belastend sein. Das zeigt das Beispiel einer Schülerin die in einer Klasse mit sieben anderen Mädchen ist. Immer wieder findet sie sich in der Rolle des Einzelgängers. Oft wird sie bei Gruppenarbeiten ignoriert. Dabei hat sie große Mühe, sich in ihre Klasse zu integrieren. Was also können Schüler in ihrer Situation tun?
Die Schülerin schildert, dass sie bei einer Geo-Gruppenarbeit wieder alleine gearbeitet hat. Ironischerweise haben sich die anderen Mädchen trotzdem bei ihr bedient. Plötzlich wird ihr für ihre harte Arbeit ebenfalls noch Lob von der Lehrerin zuteil. Das ist eine ambivalente Situation. Einerseits wird ihre Leistung anerkannt auf der anderen Seite wird sie nicht als Teil der Gruppe wahrgenommen. Solche Erfahrungen können schmerzhaft sein.
Die eigenen Gefühle werden zudem durch den Sportunterricht verstärkt. In der Turnstunde teilt man sich die Klasse auf. Die Schülerin wird immer in die „fremde“ Gruppe gesteckt was das Gefühl des Ausgeschlossenseins verstärkt. Es entsteht der Eindruck – dass die anderen nur auf ihre Hilfe angewiesen sind jedoch kein echtes Interesse an ihr haben. Es fragt sich; ebenso wie man dieses Gefühl der Isolation überwinden kann.
Einige Ratschläge aus der Community sind durchaus hilfreich. Jemand schlägt vor, neue Freundschaften außerhalb der aktuellen Klasse zu suchen. Es gibt sicherlich andere Mädels oder sogar Jungs die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Zudem könnte der Beitritt zu einem Hobby helfen. Wenn eine Klassenkameradin oder ein Klassenkamerad bereits Teil einer bestimmten Freizeitaktivität ist, könnte dies eine hervorragende Gelegenheit darstellen um die soziale Isolation zu durchbrechen. Gemeinsame Interessen verbinden.
Ein anderes Element ist die eigene Persönlichkeit. Oft haben Menschen im Umfeld Schwierigkeiten, mit „Andersartigkeit“ umzugehen. Statt Druck auszuüben ´ um dazuzugehören ` sollte man zunächst authentisch bleiben. Ein Gespräch💬 über Vorlieben Abneigungen oder sogar über persönliche Hobbys ist entscheidend. So baut man eine Basis für eine aufrichtige Freundschaft.
Ein möglicher Weg um den ersten Schritt zu machen - er könnte einfacher sein als gedacht. Die Eigeninitiative ist gefragt. Man sollte auf andere zugehen. Wenn das Gegenüber nicht die gleiche Ansprache hat ´ wie man selbst ` kann das frustrierend wirken. Dennoch ist Misserfolg nicht das Ende. Zuerst nachfragen und sich dann anpassen so lautet die Devise. Gewisse Anpassungen führen nicht dazu die eigene Identität aufzugeben.
Die eigene Meinung sollte man stets bewahren. Das stupide Nachahmen anderer führt in der Regel nicht zu einem echten Miteinander. Sich in der eigenen Haut wohlzufühlen ist wichtig. Das gilt nicht nur im Aussehen – allerdings auch in den Gedanken💭 und den Ansichten. Wer beispielsweise als „zu asozial“ abgestempelt wird, sollte die Kritik annehmen und reflektieren. Dies kann einen Anstoß zur Veränderung geben.
Manchmal kann ein wenig äußere Veränderung auch nicht schaden. Make-up oder Mode können eben auch helfen, das Selbstbewusstsein zu stärken. Attraktivität geht über die Größe oder Figur hinaus.
Zusammengefasst lässt sich sagen: der Schlüssel🔑 liegt in der Eigenverantwortung. Was auch immer die Umstände sind - es ist wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen. Das Suchen nach neuen Verbindungen kann nicht nur die eigene Schullaufbahn bereichern, einschließlich das Leben insgesamt. Es wird Zeit – den ersten Schritt zu wagen.
