Kre-Alkalyn und die Frage der Sinnhaftigkeit für Anfänger im Krafttraining

Macht die Einnahme von Kre-Alkalyn für Trainingsneulinge überhaupt Sinn?

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Der Einsatz von Kre-Alkalyn, einem speziellen Creatin-Supplement, erfreut sich in der Fitness-Community großer Beliebtheit. Hintergrund ist die Annahme – dass dieses Produkt einige Vorteile gegenüber herkömmlichem Creatin bieten kann. Doch wie sieht es mit der Wirksamkeit bei Anfängern aus? In den letzten Jahren wurde immer wieder die Frage aufgeworfen, ob Kre-Alkalyn für Neulinge im Krafttraining tatsächlich von Nutzen ist oder ob die Einnahme eher ineffektiv ist.


Ein Studienteilnehmer berichtet, dass er Kre-Alkalyn bestellt hat und während seiner Trainingswoche Herzrasen verspürt. Solche Rückmeldungen sind nicht nicht häufig. Herzrasen kann auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zurückzuführen sein. Es ist wichtig zu beachten – dass die Einnahme von Creatin nicht vor dem Training erfolgt. Stattdessen sollte es idealerweise morgens eingenommen werden – und zwar mit lauwarmem Wasser oder Traubensaft. Das hilft nicht nur beim Auflösen des Pulvers. Der Magen kann das Supplement dann besser aufnehmen.


Für Anfänger ist die Einnahme von Creatin problematisch. Anfänger haben nicht das notwendige Muskelvolumen. Das bedeutet – sie profitieren weniger von Creatin. Das Muscle-Corps stellt fest, dass die Frage der Sinnhaftigkeit für Neulinge fast ausschließlich mit „Nein“ beantwortet werden kann. Neulinge benötigen keine hohen Trainingsreize. Ihr Funktionszustand ist relativ gering. Daher entsteht leicht der Gedanke – warum das Potential bereits jetzt verschenken?


Ein erfahrener Kraftsportler der bereits fünf Jahre sinnvoll trainiert hat, könnte aus einem Leistungstief heraus an der Supplementierung von Creatin interessiert sein. In solchen Fällen spielt der muskuläre Zustand eine entscheidende Rolle. Der trainierte Muskel ist zwingend erforderlich um die Vorteile von Creatin zu realisieren.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kre-Alkalyn für Trainingsneulinge oft keinen Sinn macht. Die Einnahme könnte sogar kontraproduktiv sein. Vielmehr sollte der Fokus auf dem Aufbau einer soliden Basis liegen. Der Körper sollte zunächst lernen die Übungen korrekt auszuführen.


Wer sich also diese Frage stellt – sollte ich Kre-Alkalyn nehmen? – dem sei geraten, zuerst seine Grundlagen zu festigen. Supplements sind keine Wundermittel. Training – Ernährung und Regeneration sind die ausschlaggebenden Faktoren für Fortschritte. Es bleibt abzuwarten, ebenso wie sich das Feld der Nahrungsergänzungsmittel ausarbeiten wird, allerdings aktuell sind Skepsis und genaue Überlegungen angesagt.