Die Bedeutung der Sterne auf den Schulterstücken deutscher Polizisten: Ein Blick hinter die Dienstgrade und Laufbahnen

Welche Informationen liefern die Sterne auf den Schulterstücken von Polizisten über deren Dienstgrad und Laufbahn?

Uhr

Die Sterne die auf den Schulterstücken von Polizisten prangen, tragen eine tiefere Bedeutung. Sie sind weiterhin als nur Schmuckstücke auf der Uniform. Wer aufmerksam hinsieht, erkennt sofort: Hinter jedem Stern⭐ verbirgt sich eine Hierarchie. Das lässt sich konkret an der Anzahl und der Farbe der Sterne ablesen. Die Polizei unterteilt sich in drei Hauptlaufbahnen – den mittleren Dienst, den gehobenen Dienst und den höheren Dienst.


Im mittleren Dienst, da ist die Voraussetzung klar. Wer in diesem Bereich tätig werden möchte, braucht entweder einen Realschul- oder einen Abiturabschluss. Die Polizeimeister beginnen hier mit einer Besoldungsstufe von A7. Darauf folgen die Polizeiobermeister mit A8 und ebenfalls die Polizeihauptmeister die bei A9 liegen. Besonders interessant ist – dass ein Polizeihauptmeister mit einer Amtszulage ähnlich wie in die Besoldungsstufe A9 fällt. Schön, oder?


Der gehobene Dienst unterscheidet sich erheblich und verlangt das Abitur als Eintrittskarte. Polizeikommissare starten in der Besoldungsstufe A9. Dieser Dienstgrad wird gefolgt von den Polizeioberkommissaren mit A10 und den Polizeihauptkommissaren die zwischen den Stufen A11 und A12 variieren. Der Erste Polizeihauptkommissar erreicht sogar die Stufe A13.


Blicken wir nun zum höheren Dienst. Hier wird es spannend. In dieser Riege finden sich Polizeiräte in Besoldungsstufe A13, während Polizeioberäte auf A14 und Polizeidirektoren auf A15 steigen. An der Spitze steht der Leitende Polizeidirektor der sich mit der Besoldungsstufe A16 schmückt. Diese Struktur zeigt – ebenso wie differenziert die verschiedenen Dienstgrade innerhalb der Polizei gegliedert sind.


Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass die Sterne auf den Schulterstücken keinerlei Aufschluss über die konkreten Tätigkeiten des Trägers geben. Ein Multifunktionswerkzeug für den Polizeialltag sieht anders aus. Lediglich die goldenen Sterne lassen schließen: Es sich um einen Polizeiführer handelt. Diese Person hat eher Führungsaufgaben zu erfüllen und ist nicht häufiger im aktiven Polizeidienst unterwegs. Aber das führt uns auf eine interessante Abzweigung denn viele denken die Sterne seien als Belohnung ähnlich den Sternen in Super Mario, zu deuten.


Wo wir gerade beim Spiel sind – die Polizisten scheinen es so interpretieren zu können. Die einen finden einen Stern – andere genauso viel mit drei. Manchmal glänzen sie silber manchmal gold. Ein lustiges Bild, allerdings dahinter steht mehr als bloßer Spaß. Diese Darstellung zeigt die Rangordnung und die Karrierewege innerhalb der Polizei. Jeder Polizist hat seine eigenen Herausforderungen und kann aufgrund seiner Sterne von anderen unterschieden werden.


Zusammengefasst – die Sterne auf den Schulterstücken sind mehr als ein einfaches Gestaltungselement. Sie sind ein klarer Hinweis auf den Dienstgrad und die Laufbahn eines Polizeibeamten. Das Verständnis dieser Symbole eröffnet nicht nur Einsichten in die Rangordnung, allerdings auch in die Struktur und Funktion der Polizei insgesamt.