Ein zartes Schnitzel ist der Inbegriff eines kulinarischen Hochgenusses. Die richtige Zubereitung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wichtig ist zunächst das Schnitzel gründlich zu waschen und danach zu trocknen. Ist das Fleisch zu dick – so entscheidet man sich für einen Fleischklopfer. Klopfen Sie das Fleisch dünner - je flacher, desto besser. Um das Schnitzel vor Beschädigungen zu schützen sollte man es zwischen Klarsichtfolie legen. Das hat zusätzlich den Vorteil: Dass man ebenfalls ohne Fleischklopfer etwa mit einer schweren Pfanne, das Fleisch bearbeiten kann.
Klar — jetzt wird gewürzt! Salzen und pfeffern Sie das Schnitzel gut. Schließlich bereitet man drei Teller vor. Ein Teller erhält das Mehl ´ ein weiterer das verquirlte Ei 🥚 ` teils mit Milch oder Sahne und ein Hauch von Salz. Der dritte Teller wird für die Semmelbrösel genutzt. Nachdem das Schnitzel gewürzt ist, wendet man es zuerst im Mehl, dann im Ei - final folgt der Kontakt zu den Bröseln.
Wichtig ist die Temperatur. In einer gut erhitzten Pfanne braten Sie das Schnitzel mit reichlich Fett. Die Temperatureinstellung muss wohlüberlegt sein — sobald das Öl heiß ist, reduzieren Sie die Hitze. Zu viel Umschichtungen während des Bratens vermeiden! Das Schnitzel sollte auf jeder Seite nur einmal gewendet werden. So kann auch die Oberseite braun werden - dafür schütten Sie ggf․ mit einem Löffel heißes Fett über das Fleisch. Ist die Panade goldbraun und sieht leicht gewellt aus dann ist Ihr Schnitzel perfekt.
Ein weiterer Trick um das Schnitzel besonders saftig zu halten, wäre die Verwendung eines Gefrierbeutels. Stecken Sie das Schnitzel hinein – drücken Sie die Luft heraus und klopfen Sie mit einem Fleischklopfer oder einer schweren Kasserolle. Der Vorteil hierbei? Das Fleisch bleibt beim Klopfen wunderbar saftig.
Wählen Sie das richtige Fleisch. Unbedingt vom Metzger Ihres Vertrauens. Achten Sie darauf – frisch geschnittenes Fleisch zu bekommen. Ein so genanntes „Schmetterlingsschnitt-Schnitzel“ ist hierbei eine ausgezeichnete Wahl. Vergessen Sie nicht die Ränder des Schnitzels vor dem Zusammenklappen mit Ei zu bestreichen sollte man sich entscheiden ein richtiges Cordon Bleu zuzubereiten.
Der Genuss schlägt nicht nur beim Braten und Panieren zu. Servieren Sie das fertige Schnitzel auf einem schönen Teller, garniert mit einem Zitronenschnitz. Und wenn der Gaumen etwas Extravagantes sucht sind Kalbsschnitzel die ideale Wahl.
Mit einer schadensfreien Technik und den richtigen Zutaten wird das Schnitzel zu einem Erlebnis der besonderen Art. Das Ergebnis — zartes Fleisch, goldene Kruste und unvergleichlicher Geschmack. Ein Hoch auf das Schnitzel! Bon Appétit!
