Laut aktuellen Fitness-Trends ist das Streben nach besseren Laufzeiten ein häufiges Ziel bei vielen Sportlern, insbesondere bei Jugendlichen. Eine 16-jährige Läuferin hat sich zum Ziel gesetzt die 5 km in 20 Minuten zu schaffen ebenfalls wenn sie aktuell 30 Minuten benötigt. Um dies zu erreichen, stellt sich die Frage: Ist ein solches Ziel in einem so kurzen Zeitraum realistisch? Einige Experten sind der Meinung – dass Fortschritte nicht über Nacht sichtbar werden. Mehrere Studien unterstützen diese Sichtweise. Um bedeutende Steigerungen zu erzielen ist eine Umstellung des Trainingsnotwendig.
Zunächst einmal ist die sportliche Basis der Athletin wichtig. Sie ist bereits sportlich aktiv und hat Erfahrung im Laufen was ihr einen Vorteil verschafft. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel. Wer mehrmals pro Woche trainiert – hat bessere Chancen auf Fortschritte. Ein Plan ´ der vier Trainingseinheiten pro Woche vorsieht ` könnte helfen. Variabilität im Training steht im Vordergrund. Dies umfasst sowie Tempoläufe als auch Intervalltraining.
Ein Beispiel für ein erfolgreiches Trainingsschema könnte folgendermaßen aussehen:
- Trainingseinheit 1 (TE1): 5 km im angestrebten Tempo - langsam steigern
- Trainingseinheit 2 (TE2): Tempodauerlauf bei 4 Minuten pro Kilometer
- Trainingseinheit 3 (TE3): Intervalltraining, 400m-800m-1200m-800m-400m im Schnelltempo
- Trainingseinheit 4 (TE4): Leichtes Fahrtspiel zur Verbesserung der Ausdauer und Spaß
Mit diesem abwechslungsreichen Training könnte das Ziel erreichbar sein. Experten weisen jedoch darauf hin – dass märkliche Fortschritte oft Zeit benötigen. Wie bei einem Wachstumsprozess sind Geduld und Konstanz erforderlich.
Der Körper muss sich an die neuen Belastungen anpassen. Signifikante Zeitgewinne in kurzer Zeit sind oft unrealistisch. Bei einem Tempo von 15 km/h – dies entspricht 4-minütiger Kilometerzeit – handelt es sich um eine echte Herausforderung. Es ist wichtig – den Puls im Auge zu behalten und bei zu hoher Herzfrequenz das Tempo anzupassen. Ein Lauftagebuch kann ähnlich wie hilfreich sein. Damit lässt sich die Fortschritte besser nachverfolgen.
Obwohl für viele Sportler die 23-Minuten-Marke machbar klingt ist die 20-Minuten-Zielzeit ehrgeizig. Die Herausforderung bleibt groß; die Distanz und Zeitunterschiede sind nicht trivial. Der Abstand zwischen den Zielen ist beachtlich. Zugleich ist es wichtig – sich nicht zu übertriebenen Zielen zu setzen. Verletzungen durch Überlastung sind häufig.
Am Ende bleibt die Frage, ebenso wie sich der individuelle Körper anpasst. Jeder Mensch ist anders. Das Training sollte auf den aktuellen Zustand basieren. Das individuelle Tempo und auch die Fitness spielen entscheidende Rollen. Wenn alles gut läuft ´ könnte die Zeit von 23 Minuten möglich sein ` während 20 Minuten weiterhin eine spannende Herausforderung darstellen. Ein umfassendes Augenmerk auf Technik, Körpergefühl und vor allem auf Spaß während des Trainings sind essenziell um die gesteckten Ziele zu erreichen.
