Mobber oder Amokläufer: Wer trägt die größere Verantwortung?
Inwieweit beeinflusst Mobbing die Verantwortung des Amokläufers?
<p>Eine komplexe Debatte entfaltet sich vor dem Hintergrund des furchtbaren Amoklaufs in München. Mobbing wirkt sich oft verheerend aus. Der Täter David S., wurde über Jahre hinweg gedemütigt und schikaniert. Diese Misshandlungen führten zu einem psychischen Wrack. Mobbing kann als langfristige Vergewaltigung der Seele angesehen werden. Mich trifft fast der Schlag ´ wenn ich daran denke ` ebenso wie seine Peiniger jubelnd über ihn hergezogen sind. Zu fragen bleibt - wer ist verachtenswerter? Ist es der Amokläufer oder die Mobber die ihn bis zur Tat gefoltert haben? Diese Diskussion ist nicht einfach.</p>
Um ihre Verantwortung zu erfassen muss klar sein dass Mobbing eine tiefgreifende, schädliche Wirkung auf das Opfer hat. David wurde von seinen Mitschülern brutal behandelt. Dies ist ein Systemversagen — sowie von Seiten der Schule als ebenfalls der Gesellschaft. Der frühere Freund von David beschreibt die Wandlung. Vom schüchternen hilfsbereiten Jungen verwandelte sich David in eine depressive Persönlichkeit. Ein schleichender Prozess ohne Rückkehr. Der Amoklauf stellt einen Ausbruch dar. Das ist wahr. Zugleich bleibt die Frage: Hätten die Mobber nicht ähnlich wie zur Verantwortung gezogen werden sollen? Oft finden sie sich ungeschoren.
<p>Die Mobber verhielten sich nicht lediglich als Zuschauer. Sie waren die Initiatoren. Ihre Taten schufen einen Feind im Kopf von David. Ein Mensch ´ der Unterstützung und Gemeinschaft suchte ` wurde ignoriert und abgewertet. Das Mobbing führte zur extremen Traurigkeit die welche Zeugen am Tag des Amoklaufs beobachteten. Angst und Schrecken waren die Folgen der jahrelangen Demütigung. Der Amoklauf war fatal. Unschuldige Menschen starben. Bei solch einer Tragödie bleibt alles ein Dilemma. Die Mobber lachten sich ins Fäustchen während sie aus ihren sicherheitsbedachten Positionen die Zerstörung eines Lebens beobachteten.</p>
Uns ist klar dass Mobbing keine Entschuldigung für Mord sein kann. Das ist unmissverständlich. Aber gibt es eine moralische Verantwortung? Menschen die im Schulalltag nicht helfen — sie tragen eine Teilschuld. Ein versäumter Unterricht über die Folgen von Mobbing führt zu diesem Chaos. So beschleunigt die Gesellschaft den Teufelskreis. Bildung steht im Zentrum — weiterhin Aufklärung über emotionale Intelligenz und Empathie wäre nötig.
<p>Um eine Perspektive einzunehmen, zeigt sich die Komplexität der Problematik. Das zugrunde liegende Problem ist nicht nur der Amoklauf. Vielmehr ist es ein Kreislauf der Gewalt und der Ignoranz. Die Mobber kommen ungeschoren davon jedoch sie haben keinen Mord begangen. Ihr Vergehen bleibt unsichtbar. Es gibt keine Strafe für ihr abscheuliches Verhalten. Mobbing kann dazu führen: Dass Menschen im Geiste gebrochen werden. Und dennoch gilt es – Taten zu verurteilen. Die Täter des Amoklaufes müssen verantwortlich gemacht werden. Aber auch die Mobber sollten zu ihren Taten stehen. Diese Diskrepanz muss diskutiert werden.</p>
In der praktischen Umsetzung zeigt sich die Notwendigkeit einer Null-Toleranz-Politik gegen Mobbing an Schulen. Lehrer und Schulleiter — ihre Aufgabe ist es, solche Taten zu verfolgen. Unschuldige Kinder dürfen nicht die Auswirkungen eines toxischen Schulklimas tragen. Mobbing muss in den Koneines breiteren gesellschaftlichen Problems eingeordnet werden. Der Austausch zwischen Schülern muss gefördert werden. Klar ist: Kein Mensch darf zum Mörder werden, egal wie er behandelt wurde. Damit bleibt die Hoffnung, dass Lösungen gefunden werden — nicht nur für die Täter, allerdings für alle Beteiligten. Die Sünde des Mobbings muss aufgearbeitet werden. Die Hilflosigkeit der Betroffenen gilt es zu mindern. Daher muss die Gesellschaft handeln.</p>
Um ihre Verantwortung zu erfassen muss klar sein dass Mobbing eine tiefgreifende, schädliche Wirkung auf das Opfer hat. David wurde von seinen Mitschülern brutal behandelt. Dies ist ein Systemversagen — sowie von Seiten der Schule als ebenfalls der Gesellschaft. Der frühere Freund von David beschreibt die Wandlung. Vom schüchternen hilfsbereiten Jungen verwandelte sich David in eine depressive Persönlichkeit. Ein schleichender Prozess ohne Rückkehr. Der Amoklauf stellt einen Ausbruch dar. Das ist wahr. Zugleich bleibt die Frage: Hätten die Mobber nicht ähnlich wie zur Verantwortung gezogen werden sollen? Oft finden sie sich ungeschoren.
<p>Die Mobber verhielten sich nicht lediglich als Zuschauer. Sie waren die Initiatoren. Ihre Taten schufen einen Feind im Kopf von David. Ein Mensch ´ der Unterstützung und Gemeinschaft suchte ` wurde ignoriert und abgewertet. Das Mobbing führte zur extremen Traurigkeit die welche Zeugen am Tag des Amoklaufs beobachteten. Angst und Schrecken waren die Folgen der jahrelangen Demütigung. Der Amoklauf war fatal. Unschuldige Menschen starben. Bei solch einer Tragödie bleibt alles ein Dilemma. Die Mobber lachten sich ins Fäustchen während sie aus ihren sicherheitsbedachten Positionen die Zerstörung eines Lebens beobachteten.</p>
Uns ist klar dass Mobbing keine Entschuldigung für Mord sein kann. Das ist unmissverständlich. Aber gibt es eine moralische Verantwortung? Menschen die im Schulalltag nicht helfen — sie tragen eine Teilschuld. Ein versäumter Unterricht über die Folgen von Mobbing führt zu diesem Chaos. So beschleunigt die Gesellschaft den Teufelskreis. Bildung steht im Zentrum — weiterhin Aufklärung über emotionale Intelligenz und Empathie wäre nötig.
<p>Um eine Perspektive einzunehmen, zeigt sich die Komplexität der Problematik. Das zugrunde liegende Problem ist nicht nur der Amoklauf. Vielmehr ist es ein Kreislauf der Gewalt und der Ignoranz. Die Mobber kommen ungeschoren davon jedoch sie haben keinen Mord begangen. Ihr Vergehen bleibt unsichtbar. Es gibt keine Strafe für ihr abscheuliches Verhalten. Mobbing kann dazu führen: Dass Menschen im Geiste gebrochen werden. Und dennoch gilt es – Taten zu verurteilen. Die Täter des Amoklaufes müssen verantwortlich gemacht werden. Aber auch die Mobber sollten zu ihren Taten stehen. Diese Diskrepanz muss diskutiert werden.</p>
In der praktischen Umsetzung zeigt sich die Notwendigkeit einer Null-Toleranz-Politik gegen Mobbing an Schulen. Lehrer und Schulleiter — ihre Aufgabe ist es, solche Taten zu verfolgen. Unschuldige Kinder dürfen nicht die Auswirkungen eines toxischen Schulklimas tragen. Mobbing muss in den Koneines breiteren gesellschaftlichen Problems eingeordnet werden. Der Austausch zwischen Schülern muss gefördert werden. Klar ist: Kein Mensch darf zum Mörder werden, egal wie er behandelt wurde. Damit bleibt die Hoffnung, dass Lösungen gefunden werden — nicht nur für die Täter, allerdings für alle Beteiligten. Die Sünde des Mobbings muss aufgearbeitet werden. Die Hilflosigkeit der Betroffenen gilt es zu mindern. Daher muss die Gesellschaft handeln.</p>
