Deutsche Dogge hat keine Lust Gassi zu gehen: Ursachen und Lösungsansätze

Wie kann ich meine 12 Wochen alte Deutsche Dogge dazu bringen, beim Gassi gehen aktiver zu werden?

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Der neue Hundebesitzer hat oft mit unerwarteten Herausforderungen zu kämpfen. Eine Deutsche Dogge ´ besonders in einem jungen Alter ` bringt ihre eigenen Eigenheiten mit. Oft sind das Verhalten und die Vorlieben eines Welpen kein Grund zur Besorgnis. Ein paar Punkte am Rande sollten allerdings beachtet werden.

Welpen » die neu in einem Haushalt sind « tragen natürliche Unsicherheiten mit sich herum. Eine Dogge mit 12 Wochen ebenso wie im Fall des Fragestellers könnte Schwierigkeiten haben, sich von ihrem gewohnten Umfeld zu lösen. Das Vertrauen in das neue Zuhause muss erst hergestellt werden. Ein erstaunliches Phänomen ist: Dass viele junge Hunde sich anfangs nur unwillig von der Haustür wegbewegen. Manchmal fühlen sie sich draußen überfordert. Eine Dogge aus einem Zuchtumfeld ´ wo sie vorwiegend im Garten spielen durften ` hat oft wenig Erfahrung auf dem Weg.

Der Verlauf scheint also vielschichtig. Beobachtungen zeigen, dass Welpen die im Winter geboren wurden, eher dazu neigen, nicht gerne nach draußen zu gehen. Die Kälte kann zusätzlich hinderlich sein sodass ein aufmerksamer Halter das Bedürfnis des Hundes nach Drinnensein besser versteht. Die ersten Ausflüge sollten keine langen Spaziergänge sein. Zehn bis fünzehn Minuten im Freien reichen aus.

Das Spielen im Freien kann jedoch Wunder wirken. Spielzeug mitnehmen ´ um den Welpen abzulenken ` ist besonders hilfreich. Dabei ist es wichtig – das Vertrauen zu fördern. Der Welpe muss die Gelegenheit haben seine Umgebung in kleinem Rahmen zu erkunden. Geduld ist die wichtigste Tugend. In vielen Fällen haben andere Hundebesitzer Erfahrungen gemacht ´ die belegen ` dass es oft nur eine Frage der Zeit ist.

Ein weiterer Aspekt ist das soziale Lernen. Der Welpe kann von anderen Hunden Geborgenheit erlernen. Ein 🐕 der bereits mit anderen Hunden in Kontakt kommt wird förmlich angeregt sich weiterhin zu bewegen. Es kann eine gute Idee sein – sich mit anderen Hundebesitzern zu verabreden oder einen Hundespielplatz zu besuchen.

Der Züchter könnte zudem eine wertvolle Informationsquelle sein. Bei Fragen zu Verhalten und Temperament gibt es viele Rasseunterschiede zu beachten. Hat der Welpe in seiner Wurfgemeinschaft viel gespielt? War er in der Lage, sich mit seinen Geschwistern zu messen? Das kann ebenfalls einen Einfluss auf seine zukünftige Aktivität haben.

Um den Übergang für die Dogge zu erleichtern empfiehlt es sich ihn schrittweise an neue Umgebungen heranzuführen. Manchmal kann man auch im eigenen Garten kleine Abenteuer gestalten. Bei all dem bleibt das Wichtigste – den Hund nicht zu drängen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass Geduld und Verständnis gefragt sind. In den meisten Fällen wird der Welpe schon nach wenigen Wochen aktiver und erkundungsfreudiger sein. Die zukünftigen Spaziergänge könnten bald zu einem Highlight im Alltag werden, an den der Hund gerne zurückdenken wird.






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