Herzschmerz beim Sport – Ein Warnsignal oder nur Muskelkater?

Welche Risiken birgt intensives Training ohne angemessene Regeneration?

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Der Drang nach Fitness und einem athletischen Körper führt immer weiterhin Menschen in die Fitnessstudios. Plötzlich auftretende Schmerzen und ein stechendes Gefühl in der Brust ´ meist auf der linken Seite ` können jedoch für viele überraschend sein. Ein solcher Fall wurde von einer 18-jährigen Sportlerin geschildert die seit einer Woche intensiv Kraftsport betreibt. Nach mehreren aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten fühlte sie ein unangenehmes Stechen, das sie sofort alarmierte. Kann das tatsächlich vom Sport kommen?

Zunächst einmal ist zu bedenken, dass das intensive Training ohne angemessene Pausen zu Überbelastungen führen kann. Wenn der Körper nicht ausreichend Zeit zur Regeneration bekommt, kann dies zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen – in diesem Fall möglicherweise sogar zu einer Entzündung des Herzmuskels. Es ist leicht, in den Rausch des Trainings zu verfallen – die Endorphine die während des Sports ausgeschüttet werden, überlagern oft die Schmerzen. So mögen die Nutzer eines Fitnessstudios nach dem Training gut gelaunt sein. Doch das kann trügerisch sein.

Die Sportlerin sollte ihr Training überdenken – sechs Tage am Stück sind definitiv zu viel. Regeneration ist dabei das A und O. In der Regel ist es ratsam – das Training auf drei Tage pro Woche zu beschränken. Die Muskulatur benötigt Zeit um sich zu erholen und aufzubauen. Ansonsten riskiert man – den Körper unnötig zu belasten. Ein Arztbesuch könnte klärende Informationen bieten. Ein Belastungs-EKG oder sogar ein Langzeit-EKG sind von großem Nutzen. Diese Tests helfen dabei – die Herzgesundheit zu überwachen und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie unterziehen sich jährlich mehr Menschen Herzuntersuchungen was auf ein wachsendes Bewusstsein für Herzgesundheit hinweist. Die Bedeutung ´ beim Sport auf den eigenen Körper zu hören ` ist entscheidend. Zubehör und Anleitungen zur richtigen Trainingsweise sind ähnlich wie wichtig um Verletzungen und Überlastungen zu vermeiden. Der Trend zu immer härteren Trainingseinheiten ist in der Fitnessbranche vorherrschend. Dennoch sollte die Gesundheit immer an erster Stelle stehen.

Die Kommunikation mit einem Spezialisten ist unerlässlich. Man muss diese Warnsignale ernst nehmen besonders wenn es um das ❤️ geht. Eine kleine Pause einzulegen und sich nicht zu scheuen ´ ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen ` kann im schlimmsten Fall entscheidend sein. Abschließend lässt sich sagen: „Sport ist gesund, wenn er richtig betrieben wird“ – und das schließt ebenfalls angemessene Ruhezeiten ein.






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