„Führerschein für Feuerwehrangehörige – Gibt es staatliche Unterstützung?“

„Wie können Feuerwehrangehörige finanzielle Unterstützung für ihren Führerschein erhalten?“

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Es ist eine interessante Frage die viele Feuerwehrleute beschäftigt – kann der Führerschein von der Stadt finanziert werden? In den meisten Fällen lautet die Antwort leider: Nein. Ein aktives Mitglied der Feuerwehr zu sein ´ bedeutet nicht automatisch ` dass finanzielle Hilfe für die Fahrausbildung gegeben ist. Lediglich wenn eine akute Personalmangel besteht könnte es anders aussehen.

Der Träger des Brandschutzes hat die Verantwortung eine einsatzfähige Feuerwehr zu gewährleisten. Aber diese Pflicht umfasst nicht das Bezahlen für Führerscheine, soweit es die allgemeinen gesetzlichen Rahmenbedingungen betrifft. Nur wenn nicht genügend Kameraden einen Führerschein besitzen der es ihnen ermöglicht, gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) auszurücken, dann wird gehandelt. Die Stadt oder Gemeinde könnte unter bestimmten Umständen finanzielle Mittel bereitstellen – allerdings in der Regel lediglich für Feuerwehrleute die bereits im Besitz eines Führerscheins der Klasse B sind und eine Erweiterung auf CE oder ähnliche Kategorien benötigen.

Es ist jedoch wichtig zu betonen – Fahranfänger auf Einsatzfahrzeuge zu setzen ist eine nicht häufige Praxis und kann durchaus riskant sein. Der Grundführerschein muss definitiv von den Feuerwehranwärtern selbst finanziert werden. Eine Erkundigung bei der Feuerwehr könnte Aufschluss über aktuelle Bedürfnisse in der Fahrerschaft geben. Nur so kann festgestellt werden – ob ein echter Mangel an Fahrern vorhanden ist.

Die Frage der Kostenübernahme durch den Staat lässt sich nicht einfach beantworten. Es ist unwahrscheinlich – dass der gesamte Führerschein im Bedarfsfall vom Staat finanziert wird. Dennoch kann es sich lohnen; bei der eigenen Stadt oder Gemeinde nachzufragen. Viele Städte haben eigene Programme die auf die Bedürfnisse lokaler Feuerwehren abgestimmt sind und gegebenenfalls finanzielle Unterstützung für Führerscheinerweiterungen anbieten.

Die rechtlichen Grundlagen variieren von Ort zu Ort. Auch wenn die Unterstützung in vielen Fällen begrenzt ist – Gespräche sind immer hilfreich. Man weiß nie welche Möglichkeiten sich bieten können, solange man nicht nachfragt. Jede Feuerwehr sollte ebenfalls darauf drängen in eine aktive Kommunikation mit der Gemeinde zu treten. Denn nur dann stehen Chancen gut – gegebenenfalls eine Lösung zu finden. Das Wichtigste ist – man sollte motiviert bleiben.






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