Mountain Dew: Ein Durcheinander aus Zucker, Koffein und Jugendschutz

Ist Mountain Dew tatsächlich ein Energiegetränk, und wie gefährlich kann der Konsum für Kinder sein?

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Mountain Dew – ein Name der in den letzten Jahren immer häufiger in Diskussionsrunden auftaucht. Mein Sohn hat das Getränk entdeckt. Er scheint begeistert zu sein. Der Bruder trinkt es ebenfalls oft. Ein gewisses Phänomen scheint um dieses Getränk zu kreisen. Ist es ein Energydrink? Die Frage ist komplex.

Viele glauben Mountain Dew wäre ein herkömmliches Limonadegetränk. Das ist eine gefährliche Fehleinschätzung. Laut verschiedenen Quellen enthält Mountain Dew etwa 130 mg Zucker pro Liter. Pepsi Cola liegt mit ungefähr 110 g Zucker pro Liter nur leicht darunter. Die Koffeinmenge ist auch nicht zu vernachlässigen. Mountain Dew hat weiterhin Koffein als Cola. Genauer gesagt – es enthält fast 100 mg Koffein pro Liter. Man kann also schon einen Vergleich anstellen. Wie viel Koffein braucht ein Mensch wirklich?

Energydrinks haben meist einen besonders hohen Koffeingehalt und Mountain Dew hat diesen nicht zu vernachlässigenden Zucker- und Koffeingehalt. Cola als Energydrink zu bezeichnen ist fraglich. Entscheidend ist – was man zu sich nimmt. Der Konsum von sodahaltigen Limonaden ist umstritten. Besonders bei Kindern und Jugendlichen sollte man auf den Zuckergehalt achten. Ein ärztlicher Rat ist dringend erforderlich. Kinder sollten zu wenig Zucker konsumieren. Alternativen sollten immer in Betracht gezogen werden.

Der Zugang zu Mountain Dew ist unkompliziert. Ich sehe es oft in großen Lebensmitteldiscountern. Rewe und Penny haben das Getränk im Sortiment. Bei dieser Verbreitung ist die Aufklärung umso wichtiger. Kinder benötigen klare Informationen über den Zuckergehalt und die potenziellen Risiken des Konsums.

Die Geschmacksrichtung ist sehr süß. Mountain Dew hat als grüne Limonade eine große Ähnlichkeit mit Sprite. Diese Süße kaschiert die Koffeinwirkung. Jugendliche könnten es leicht als eine süße Limonade abtun. Aber die Wirkungen sind ernst. Koffein kann zu Nervosität und Schlaflosigkeit führen. Ein Übermaß kann fatal sein.

Und jetzt der Ohrwurm! Der Mountain Dew Song ist im Kopf. Lustig jedoch auch besorgniserregend. Marken schaffen nostalgische Erlebnisse die den Konsum fördern. Das Marketing spricht gezielt Jugendliche an. Die süße, erfrischende Wirkung wird überbewertet. Viele unterschätzen die gesundheitlichen Risiken.

In der Gesamtbewertung ist Mountain Dew ein Getränk das klare Grenzen haben sollte. Kinder sollten nicht ungehemmt zugreifen können. Die Aufnahme von viel Zucker und Koffein ist nicht ungefährlich. Eine Überprüfung der Konsumgewohnheiten ist notwendig. Genauere Daten zu den langfristigen Auswirkungen sind noch zu erforschen. Bleibt für das nächste Mal die Frage: Wie entscheiden wir uns als Eltern für eine gesunde Ernährung unserer Kinder?






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