Die exakte Darstellung von positiven Zahlen in der Form von Gleitkommazahlen weckt stets das Interesse in der Mathematik. In dieser speziellen Betrachtung richten wir den Fokus auf die Darstellung als a*b^c. Hierbei repräsentiert a die Mantisse b die Basis und c den Exponenten. Für das gegebene Beispiel wählen wir die Basis b = 2. Die Mantissenlänge beträgt k = 3. Der Exponentenbereich ist definiert durch -1 ≤ e ≤ 2. In diesem Rahmen ist unsere Aufgabe klar: Welche positiven Zahlen in Dezimaldarstellung lassen sich dadurch ebendies darstellen als normalisierte Gleitkommazahl?
Um die Herausforderung zu meistern, müssen wir die allergeringste und die maximal darstellbare Zahl ermitteln. Die kleinste Zahl ´ die wir berücksichtigen ` hat die Mantisse 000. Hierbei ist der Exponent irrelevant. Daher stellt die kleinste darstellbare Zahl schlichtweg 0 dar – unbestritten der Ausgangspunkt jeder Zahl.
Im Kontrast dazu steht die größte darstellbare Zahl. Hier kommt die Mantisse 111 ins Spiel. Kombiniert mit dem Exponenten 2 – berechnen wir den Wert. An dieser Stelle multiplizieren wir die Mantisse mit 2 potenziert zu dem Exponenten. Das Resultat in der Dezimalform ergibt sich auf 3․5.
Wir betrachten nun vier entscheidende Extremfälle:
1. Mantisse 111 – Exponent 2. Das Resultat erscheint als 3․5 in Dezimal.
2. Mantisse 000 – Exponent 2. Der Wert bleibt bei 0.
3. Mantisse 000, Exponent -1. Hier bleibt es ähnlich wie bei 0.
4. Mantisse 111, Exponent -1 erzeugt eine Dezimalzahl zwischen 0 und 1.
Hieraus leitet sich ab: Die kleinste darstellbare Zahl bleibt 0, im Gegenzug wird die größte Zahl mit 3․5 in den Mittelpunkt gerückt.
Auf einem Zahlenstrahl sichtbar zu machen, erfordert eine präzise Auswahl. Wir setzen 0 und 3․5 als Endpunkte, zusätzlich zeichnen wir die Zahlen dazwischen ein. Die Begrenzung der Mantissenlänge lässt uns lediglich mit 0⸴0.5, 1⸴1.5, 2⸴2.5 und 3 arbeiten. Diese Zahlen erhalten Platz auf unserem Zahlenstrahl proportional und übersichtlich angeordnet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir alle positiven Zahlen ermitteln können. Diese Zahlen sind nicht nur als normalisierte Gleitkommazahlen darstellbar, allerdings lassen sich ebenfalls nahtlos in unserem definierten Bereich abbilden. Auf diese Art und Weise wird das Verständnis für die Materie gefördert, während der Zahlenstrahl die erarbeiteten Darstellungen visuell veranschaulicht. Der Mensch erkennt: Gerade die Geometrie der Zahlen ist erschreckend charmant.
