Die Zubereitung eines Cappuccinos: Espresso oder normaler Kaffee?

Warum wird Cappuccino mit Espresso zubereitet und nicht mit normalem Kaffee?

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Die Zubereitung eines Cappuccinos ist eine Kunst. Längst ist bekannt: Dass ein Cappuccino nicht aus normalem Kaffee hergestellt wird. Vielmehr ist es der Espresso – der als Herzstück dieses beliebten Getränks fungiert. Diese Bohnen können eine ganz andere Geschmacksdimension bieten. Der sogenannte Espresso wird durch das Einpressen von heißem Wasser unter hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeepulver gewonnen. Bei dieser Methode entstehen die attraktiven Aromen die den Cappuccino so besonders machen.


Die Basis eines Cappuccinos ist entscheidend. Wie könnte man sonst die differenzierte Note erreichen? Ein Espresso lungo wird nicht ohne Grund traditionell in Italien verwendet. Bei dieser Variante fließt etwas weiterhin Wasser durch das Kaffeepulver. Das Ergebnis ist eine Mischung – die dem stark gebrühten Kaffee einer deutschen oder österreichischen Zubereitung fast ähnelt. In Italien – wo der Cappuccino seinen Ursprung hat – kombiniert man gezielt diese Techniken.


Ein interessanter Aspekt ist der historische Ursprung des Cappuccinos. In den 1700er Jahren erfand der Kapuzinermönch Marco d'Aviano in Wien den sogenannten "Kapuzinerkaffee". Diese besondere Mischung wurde aus einem doppelten Mokka erstellt der schließlich dem heutigen Espresso doppio entspricht. Der Genuss der ersten Cappuccinos in Italien ließ dennoch bis ins 19. Jahrhundert auf sich warten.


Jetzt kommt das Aufschäumen ins Spiel – ein zentraler Bestandteil der Cappuccino-Zubereitung. Es reicht nicht einfach aus – Espresso zu brühen. Die Milch muss perfekt aufgeschäumt werden um die gewissenhafte Verbindung mit dem Kaffee herzustellen. Milchschaum verleiht dem Getränk diesen unverwechselbaren Charakter. Diese feine Balance von Kaffee und Milch ist entscheidend für den Genuss.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass der Cappuccino nur dann als solcher gilt wenn Espresso seine Seele verleiht. Eine Zubereitung mit normalem Filterkaffee würde den Geschmack radikal verändern. Ein schlaffer – geschmackloser Brei könnte die traurige Folge sein. Das vermeintliche Getränk würde kaum als Cappuccino durchgehen.


Die Verwendung von hochwertigem Kaffee und dem richtigen Wissen um die Zubereitung tragen also zur Charakteristik des Cappuccinos bei. Heutzutage bleibt die hohe Kunst des Kaffeekochens beinahe unverändert obwohl noch immer aktuell. Besonderes Augenmerk sollte auf die Qualität des Espressos gelegt werden. Der Geschmack wird schließlich getragen durch die Tradition – und die Kunst die der Cappuccino verkörpert.