Der Unterschied zwischen der Japanischen und der Chinesischen Sprache ist enorm. Es gibt tiefgreifende Unterschiede ´ die sich in Grammatik ` Betonung und Schrift ausdrücken. Japanisch und Chinesisch stammen aus verschiedenen Sprachfamilien. Chinesisch gehört zur sinotibetischen Sprachfamilie – eine Gruppe die ebenfalls Tibeto-Birmanisch und Birmesisch umfasst. Japanisch hingegen hat einen eigenen unabhängigen Ursprung.
Die Herausforderungen die beim Erlernen beider Sprachen auftreten, können nicht unterschätzt werden. Wenn jemand Japanisch gelernt hat und sich nun mit Chinesisch auseinandersetzt, können Verständnisprobleme auftauchen. Japanische Kanji erleichtern zwar das Lernen von Chinesisch freilich - und das ist wichtig zu beachten - hindert die völlig andere Aussprache oft den Lernenden daran, sich in alltäglichen Situationen erfolgreich zu verständigen.
Dialekte bringen zusätzliche Komplexität in die Chinesische Sprache. In China gibt es verschiedene Dialekte die das Hören und Sprechen erschweren können. Ein Mandarin-Sprecher hat mit einem Wu-Dialekt oder einem Kantonesischen Dialekt möglicherweise große Schwierigkeiten. Während Japanisch einfacher zu lernen ist ´ zeigt die Vielfalt des Chinesischen ` ebenso wie vielschichtig und anpassungsfähig diese Sprache ist.
Wichtig ist auch die Schriftsysteme zu vergleichen. Japanisch nutzt Kanji – jedoch auch Hiragana und Katakana. Diese Silbenschriften sind einzigartige Merkmale des Japanischen die in der Chinesischen Sprache nicht zu finden sind. Die Struktur der japanischen Sprache ist agglutinierend was bedeutet, dass sie Pn verwendet um grammatikalische Beziehungen auszudrücken. Chinesisch hingegen ist analytisch. Dies hat große Auswirkungen auf die Satzbildung und den Satzbau.
Betrachtet man den Konder Verwendung, wird klar, dass sich die Verständigung äußerst schwierig gestaltet. Wer Japanisch spricht ´ kann sich in China nicht darauf verlassen ` den Chinesen zu verstehen oder umgekehrt. Die Unterschiede sind deckungsgleich mit denen zwischen Deutsch und Englisch. Übergreifende Gemeinsamkeiten existieren kaum es sei denn man betrachtet den Schatz an unzähligen Schriftzeichen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Herausforderung beim Erlernen von Chinesisch für Japanisch-Sprecher nicht nur im Vokabular, allerdings auch in der unterschiedlichen Betonung und Grammatik liegt. Japanische Kenntnisse können zwar als Brücke fungieren allerdings die tiefgreifenden Strukturunterschiede machen das Ganze anspruchsvoll.
Die Frage bleibt wie viele Menschen in Japan tatsächlich Chinesisch lernen und sprechen. Die Wirtschaft zerlegt die herkömmlichen Sprachgrenzen. Damit wird eine rein sprachliche Betrachtung unzureichend. Die interkulturelle Kommunikation zwischen diesen Nationen erfordert weiterhin als nur Sprachkenntnisse. Ein Verständnis für die jeweiligen Kulturen ist ähnelt wichtig.
