Gefahren der gewollten Hyperventilation

Welche gesundheitlichen Risiken bringt eine gewollte Hyperventilation in Verbindung mit einem Druck auf den Brustkorb mit sich?

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Die Diskussion um die Risiken der gewollten Hyperventilation gestaltet sich als äußerst kritisch. Ein Pilotentest stellt eine solche Methode dar die sowie bei Jugendlichen als ebenfalls in bestimmten Sportarten auftritt. Der zentrale Mechanismus ist die Hyperventilation. Hierbei atmen die Betroffenen schnell und tief. Doch was ebendies passiert im Körper?

Beim Prozess der Hyperventilation sinkt der Kohlendioxidgehalt im Blut - ein Zustand der als Hypokapnie bezeichnet wird. Der pH-Wert des Blutes verschiebt sich dabei. Sauerstoffaufnahme verbessert sich zwar kurzfristig jedoch die Ausatmung von Kohlendioxid ist übertrieben hoch. Körpersysteme geraten aus dem Gleichgewicht. Es folgt ein alkalischer Zustand des Blutes. Dies kann schwerwiegende Folgen haben.

Der Druck auf den Brustkorb verstärkt diese potenziell lebensbedrohliche Situation. Der Blutdruck kann ansteigen und die Blutzufuhr zum Gehirn wird reduziert. Sauerstoffversorgung sinkt rapide. Unter diesen Bedingungen können Gehirnzellen absterben - dieser irreversible Prozess resultiert in dauerhaften Schäden. Aktuelle Studien zeigen – dass das Risiko von neurologischen Beeinträchtigungen mit der Schwere der Sauerstoffknappheit korreliert.

Epileptische Anfälle treten ähnlich wie auf - eine direkte Konsequenz von Sauerstoffmangel. Das Gehirn wird geschädigt und kognitive Fähigkeiten können beeinträchtigt werden. Auch Jugendliche die an einer Vorerkrankung des ❤️-Kreislauf-Systems leiden, sind besonders gefährdet. Für sie kann eine Kombination von Hyperventilation und Brustkorbdrücken fatale Folgen haben. Statistiken belegen – dass Jugendliche mit solchen Erkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko tragen.

Zusammenfassend ist festzustellen: Der Pilotentest ist weiterhin als nur ein harmloses Spiel. Es handelt sich um eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit. Eltern – Lehrkräfte und Schüler müssen aufgeklärt werden. Diese Informationen helfen; gefährliche Aktivitäten zu vermeiden. Es ist unerlässlich solche Praktiken nicht zu verharmlosen. Bewusstsein ist der erste Schritt zur Prävention.






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