Interkulturelle Erziehung und Erziehung in der NS-Zeit: Eine Verbindung der Gegensätze?

Was könnten interkulturelle Erziehung und Erziehung in der NS-Zeit miteinander verbinden?

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Die beiden Themen Interkulturelle Erziehung und Erziehung in der NS-Zeit scheinen auf den ersten Blick sehr gegensätzlich zu sein. Interkulturelle Erziehung zielt darauf ab, kulturelle Vielfalt anzuerkennen und zu fördern, während die Erziehung in der NS-Zeit auf Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassenideologie basierte. Dennoch gibt es eine Verbindung zwischen beiden Themen die in ihrer Gegensätzlichkeit liegt.

Die Erziehung zur Zeit des Nationalsozialismus war geprägt von einer rigiden Ideologie die den "arischen" Menschen als überlegen ansah und andere Ethnien und Kulturen als minderwertig betrachtete. Dies führte zu einer gezielten Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen die nicht der "Norm" entsprachen. Diese Erziehungsideologie hatte zur Folge: Dass Menschen mit anderer Herkunft Religion oder Hautfarbe ausgegrenzt, verfolgt und letztlich ebenfalls vernichtet wurden. Kinder wurden in diesem System dazu erzogen diese Ideologie zu übernehmen und zu verbreiten.

Interkulturelle Erziehung hingegen hat das Ziel die kulturelle Vielfalt anzuerkennen und zu fördern. Dies beinhaltet die Wertschätzung anderer Kulturen die Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede und den Abbau von Vorurteilen. In der heutigen Zeit ist dies ein wichtiger Ansatz · um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft · Religion und Kultur zu ermöglichen. Es geht darum, Toleranz, Respekt und Verständnis für andere Kulturen zu vermitteln.

Die Verbindung zwischen interkultureller Erziehung und Erziehung in der NS-Zeit liegt dadurch in der Gegensätzlichkeit. Während die Erziehung in der NS-Zeit auf Ausgrenzung und Diskriminierung basierte zielt die interkulturelle Erziehung darauf ab kulturelle Vielfalt anzuerkennen und zu fördern. Indem wir uns mit der Vergangenheit auseinandersetzen und aus ihr lernen ´ können wir heute eine Erziehung anstreben ` die auf Toleranz und Respekt basiert.

Inwieweit die beiden Themen in der kommenden Klausur verbunden werden, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Möglicherweise wird eine Frage gestellt die sich mit den Unterschieden und Auswirkungen beider Erziehungssysteme befasst. Die Schülerinnen und Schüler könnten aufgefordert werden die beiden Ansätze zu vergleichen und ihre Vor- und Nachteile zu diskutieren. Essenziell bleibt: Dass die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Bedeutung von interkultureller Erziehung ausarbeiten und die historischen Hintergründe der Erziehung in der NS-Zeit kennen. Dadurch kann ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen geschaffen werden.






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