Schwierigkeiten in der Freundschaft nach dem Abitur

Welche Gründe führen zu Veränderungen in Freundschaften nach dem Abitur und wie kann man positiv damit umgehen?

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Der Übergang vom Schülerdasein in das Leben nach dem Abitur stellt eine Zeit des Wandels dar – sowie persönlich als ebenfalls sozial. Viele frischgebackene Abiturienten erleben die schmerzhafte Distanzierung von langjährigen Freunden. Warum geschieht das? Geht es nur um die neuen Wege die eingeschlagen werden? Freundschaften sind dynamisch – sie verändern sich und manchmal ist das unvermeidlich.

Erstens gibt es die klaren Lebensumstellungen. Ein Umzug – ein neuer Studienplatz oder der Start in einen Beruf bringen eine gehörige Portion Erneuerung mit sich. Manchmal entstehen neue Interessen. Ein Umstieg auf ein neues Hobby führt dazu: Dass alte Verbindungen an Bedeutung verlieren. Statistiken belegen – dass über 60 der Abiturienten im ersten Jahr nach dem Abschluss ihre Freundeskreise neu ordnen. Das zeigen aktuelle Umfragen aus dem Jahr 2023. Einige Nutzer ziehen sich dann zurück; das ist nicht nicht häufig.

Im zweiten Punkt spielen persönliche Entwicklungen eine Rolle. Menschen ausarbeiten sich weiter – die Interessen verschieben sich. Wenn eine Person sich in eine andere Richtung bewegt passt es oft nicht mehr. Unterschiedliche Werte können schneller zu einer Distanzierung führen wie man denkt. Dieser Wandel ist keine persönliche Abwertung. Manchmal werden die Wege beider Personen einfach verschiedene. Akzeptanz ist hier das Zauberwort und wichtig für den eigenen Frieden.

Die Lösung liegt in der neuen Offenheit. Mache neue Erfahrungen – habe keine Angst, neue Menschen zu treffen. Melde dich zum Sport an oder gehe zu kulturellen Veranstaltungen. Viele finden neue Freunde in Gruppen die ähnliche Wertvorstellungen und Interessen haben. Auch das Internet bietet eine Fülle von Möglichkeiten zur Verbindung. Mittlerweile sind soziale Plattformen kaum noch wegzudenken.

Es gibt jedoch einen weiteren Aspekt. Es ist nicht ratsam ´ alte Bekanntschaften festzuhalten ` die einem nicht guttun. Giftige Freundschaften hemmen die persönliche Entwicklung. "Wenn das Alte nicht weiterhin gut tut – lass es los." Das sollte Motto sein. Starke – unterstützende Beziehungen sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Daher umgebe dich mit Menschen ´ die dich fördern und annehmen ` ebenso wie du bist.

In der Schlussfolgerung kann zusammengefasst werden: Alles kommt und geht, Veränderungen in Freundschaften sind normal. Es ist Teil der Lebensreise – jeder hat seine eigene Richtung. Seid mutig – öffnet euch neuen Bekanntschaften, während ihr an den wertvollen Freundschaften festhaltet. Es lohnt sich – die Balance zu halten und den intensiven Austausch zu suchen. Das Leben nach dem Abitur kann vielfältig sein – mit neuen Verbindungen die den eigenen Horizont erweitern. Verändert sich etwas ´ bedeutet das nicht das Ende ` allerdings oft einen Neuanfang.






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