Das Thema der Religionszugehörigkeit im Lebenslauf ist sensibel. Bei einer Bewerbung bei einem weltlichen Arbeitgeber spielt die Religion in der Regel keine Rolle. Daher könnte es ratsam sein diese Information nicht zu erwähnen. Es gibt jedoch Ausnahmen – die es zu beachten gilt. Bei einer Bewerbung bei einem kirchlichen Träger jedoch sieht die Sache anders aus. Hier könnte es sinnvoll sein, sich mit dem Thema konfessionslos auseinanderzusetzen und dennoch ehrlich zu agieren - das könnte letztlich entscheidend sein. Eine Freundin ´ die ähnliche Erfahrungen gemacht hat ` erhielt sogar eine Wiedereintrittserklärung als Teil ihres Einladungsbriefes.
Darüber hinaus sollte man wissen, dass der kirchliche Status ebenfalls von der Lohnsteuerkarte abhängt. Hier findet sich die Religionszugehörigkeit was für den Arbeitgeber von Bedeutung sein könnte. Wenn du im Lebenslauf darauf hinweisen möchtest solltest du vorsichtig sein. Ballast die negative Konnotation eines Kirchenaustritts gegen einen guten Eindruck ab, den du hinterlassen möchtest. Viele raten dazu die Religionszugehörigkeit im Lebenslauf nicht zu erwähnen – besonders wenn es um den Austritt von 2008 geht. Schau man sich die Statistiken an zeigt sich: Dass weiterhin Menschen sich entscheiden, aus der Kirche auszutreten wie früher.
Ein Ausschluss der Religionszugehörigkeit im Lebenslauf kann also sinnvoll sein. Ein Chef ´ der religiös ist ` könnte die Information gegen dich verwenden. Niemand möchte, dass persönliche Überzeugungen die Chancen auf eine Anstellung verringern. Zusammengefasst lässt sich sagen: Dass die Frage nach dem Kirchenaustritt im Lebenslauf oft irrelevant ist. Das könnte die Auswahl der Bewerber erleichtern. Wenn du dich bei einem kirchlichen Arbeitgeber bewirbst ist die Situation anders. In diesem Fall müsstest du konkret darauf hinweisen: Dass du kein Mitglied mehr bist. Ansonsten bleibt der Kirchenaustritt eine private Angelegenheit und gehört nicht in einen Lebenslauf.
