Das Stechen eines Septums—einer Piercing-Variante für die Nase—gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Viele interessieren sich für diesen Körperschmuck haben jedoch Fragen zur genauen Prozedur und den damit verbundenen Schmerzen. Schauen wir uns dies näher an.
Zuerst ist die Anatomie der Nase zu betrachten. Bei Nasenpiercings wird hauptsächlich die Stelle zwischen dem weicheren Gewebe und dem Knorpel angepeilt—so erklärt es sich. Die meisten Piercer stechen tatsächlich nicht im Knorpelbereich selbst, allerdings direkt davor. Diese Entscheidung ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Der Knorpel ist dick und schmerzempfindlich—so kommt es oft zu intensiveren Schmerzempfindungen.
Wohin ebendies wird also ein Septum gestochen? Das weiche Gewebe das Sie fühlen ist das sogenannte Vestibulum nasi. Ein Vorstoß in den Knorpel ist hierbei unbedingt zu vermeiden—das könnte schmerzhafter sein als gewünscht. Dazu kommt, dass die Nase eine hohe Dichte an Nerven besitzt—was bedeutet, dass sogar kleine Einstichstellen schmerzhaft wahrgenommen werden können. Ein Piercing im Vestibulum hat hierbei den Vorteil: Dass der Schmerz kurz und vergleichsweise erträglich ist.
Für den Fall: Es Sie brennend interessiert—habe ich gelesen, dass einige erfahrene Piercer um den Punkt des wenigsten Widerstandes wissen und demnach ihre Techniken anpassen. Wenn Sie ein Septum stechen lassen möchten ist es ratsam sich an einen erfahrenen Piercer zu wenden um die besten Ergebnisse und die geringsten Unannehmlichkeiten zu erzielen.
Statistiken belegen, dass viele Menschen den Piercing-Prozess als „kurzen Piekser“ beschreiben. Kaum jemand gelangt in die Nähe der Nervenbahnen wenn es an die richtige Stelle geht. Die wichtigste Botschaft ist jedoch: Wenn der Wunsch nach einem Septum stark ausgeprägt ist, überwinden viele Leute den Schmerz—und das ist der entscheidende Punkt. Manche berichten sofort nach dem Stechen von einer Art Erleichterung—nach einer kurzen Schmerzphase.
Zusammengefasst: Das Stechen eines Septums sollte nicht im Knorpel erfolgen—das muss nicht sein. Der Prozess der von einem erfahrenen Piercer durchgeführt wird, belastet dabei meist das weiche Gewebe und bringt vergleichsweise wenig Schmerz mit sich. Letztlich ist der Weg zu einem erfolgreichen Piercing durch eine qualifizierte Ausführung und individuelle Schmerzgrenzen geprägt. Gestatten Sie sich die Neugier und genießen Sie das Abenteuer, so könnte eine neue Welt des persönlichen Ausdrucks beginnen.
