In einem Zeitalter, in dem soziale Medien einen enormen Einfluss auf unsere Selbstwahrnehmung haben ist es besonders herausfordernd, sich im Schatten einer erfolgreichen Partnerin oder eines erfolgreichen Partners wohlzufühlen. Ein 17-jähriger Junge erzählt von seinen inneren Konflikten. Er ist seit einem Jahr in einer glücklichen Beziehung allerdings der Vergleich mit seiner selbstbewussten Freundin setzt ihm stark zu. Diese gedämpfte und schleichende Unzufriedenheit wird häufig unter den jüngeren Generationen beobachtet. Ein gewisses Maß an Vergleich ist normal und kann in gewissem Maße motivierend sein. Allerdings gibt es ebenfalls viele negative Begleiterscheinungen die nicht ignoriert werden dürfen.
Der Junge spricht von seiner Unsicherheit und seinem Gefühl, nie genug zu sein. Er vergleicht sich nicht einfach mit seinen Mitschülern – vielmehr ist es der ständige Gedanke an seine Freundin die ihn belastet. *Warum ist das so?* Emotionale Intelligenz spielt dabei eine Rolle. Die Beziehung ist zwar liebevoll – doch die ständigen inneren Stimmen übertreffen seine eigene Wahrnehmung. Dies wird noch deutlicher wie er beispielhaft über den Sommerjob seiner Freundin spricht, den er selbst nicht hat. Sie arbeitet im Gastgewerbe und verdient dabei gut was ihn in ein Gefühl der Unterlegenheit stürzt.
Sein psychischer Druck wird noch verstärkt durch den Vergleich im Kondes Führerscheins. Seine Freundin plant, den Motorradführerschein zu machen, während er sich – vermeintlich weniger ambitioniert – mit dem Autoführerschein begnügt. *Eindrucksvoll wird deutlich:* Hier wird nicht nur der erwünschte soziale Status zum Teil der Gleichung. Vielmehr geschieht die Bewertung auf einer tieferen emotionalen Ebene. Dieses Gefühl nicht nur in der Beziehung allerdings auch im eigenen Leben weniger wert zu sein, führt zu einem Kreislauf negativer Gedanken.
Die Erziehung und gesellschaftliche Normen tragen oft zur Entstehung dieser Gedanken💭 bei. In vielen Kulturen wird erfolgreicher Status stark an beruflichen Leistungen gemessen. Die Selbstwertschätzung wird an äußerlichen Erfolgen ebenso wie dem Arbeitsplatz oder den eigenen Fähigkeiten bemessen. Ein weiterer Punkt – die Erlebnisse anderer in der Jugend – hastet oft hinter den eigenen Gefühlen her. Manchmal werden wir dazu gedrängt, gesellschaftliche Maßstäbe zu erfüllen die nicht immer den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. Der Junge muss für sich selbst erkennen: Dass seine Wahl den Sommer entspannter anzugehen, keine geringere Entscheidung ist.
Zudem ist es wichtig den tief sitzenden Glauben zu hinterfragen: Dass Leistung ähnelt mit Wert ist. Erfahrungen aus dem Jobmarkt zeigen · dass es sowie kluge als auch weniger intelligente Menschen gibt · die aufgrund ihrer Position gesellschaftlich anerkannt werden. *Ein beendender Gedanke:* Der Vergleich mit anderen – ob Freunde oder Partner – mag anfangs motivierend sein. Wenn jedoch der eigene Wert nur über Dritte definiert wird führt das langfristig zu einer Abwertung des Selbst. Wege zur Verbesserung könnten in der Selbstakzeptanz liegen. Inhalte über Selbsthilfe und Strategien zur Stressbewältigung finden immer weiterhin Anklang. Generationen sind mittlerweile viel offener für Gespräche über psychische Belastungen.
Zusammengefasst – der Weg zur inneren Zufriedenheit erfordert eine grundlegende Neubewertung eigener Erfolge und Misserfolge. Das Gespräch💬 mit Freunden · das Festhalten positiver Gedanken und das Abweichen von gesellschaftlichen Normen sind Schritte · die zu mehr innerem Frieden führen können. Es bleibt zu hoffen, dass der junge Mann für sich selber herausfindet wie er lernen kann, sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen und die Einzigartigkeit seiner Entscheidungen zu schätzen.
