In einer Welt in der kulinarische Exzesse oft zu Diskussionen führen stellt sich die Frage nach der Legalität von Haifischflossensuppe und Schildkrötensuppe in Deutschland.*** Vor einer Weile wurde eine Person in einem gehobenen Restaurant in Düsseldorf fündig. Die Speisekarte bot diese speziellen Köstlichkeiten an. Hierbei kommt die Erschütterung ins Spiel. Die Preise waren exorbitant – 39 Euro 💶 für die Haifischflossensuppe und 44 Euro für die Schildkrötensuppe.
*Untersuchungen zeigen klar auf: Haie sind als "bestandsgeschützt" klassifiziert.* Das bedeutet, sie dürfen nicht gejagt werden. Diese Regelung hat seit Jahren gravierende Folgen. Es kommt zur Überpopulation aller Haifischarten. Haie wandern – das heißt, bei Überpopulation suchen sie nach neuen Lebensräumen. Sie sind sogar in der Lage, in Süßwasser zu leben. Ein Beispiel sind die Bullenhaie in den Florida Keys. Dort werden sie mit Ausnahmegenehmigungen gejagt da sie eine Bedrohung für Menschen darstellen.
***Wir beobachten jedoch: Dass Haie zunehmend in extremen Lebensräumen auftauchen sogar im nördlichen Polarmeer.*** Diese Realität könnte dazu führen, dass sie bald ebenfalls in Nord- und Ostsee gesichtet werden. Aber die gesetzlichen Regelungen halten bis jetzt stand. *Die Realität sieht so aus: Arten wie Haifische sind noch immer unter Druck.*
***Berichte über grausame Praktiken sind weit verbreitet: Bei lebendigem Leib werden die Flossen abgetrennt, nur um die Tiere danach zurück ins Wasser zu werfen.*** Oft sind solche Aussagen jedoch übertrieben oder stammen aus uninformierten Quellen. Sie existieren – um Vorurteile zu schüren. ***Essen wie Haifischsteak ist nicht nur schmackhaft, allerdings war auch in Supermärkten bis in die 1990er Jahre erhältlich.***
*Die Seeschildkröte hingegen ist ähnlich wie als "bestandsgeschützt" gelistet.* Ihr Bestand wächst jedoch nicht ohne Herausforderungen. Seeschildkröten wandern treu in ihren Revieren. Vereinzelter Kannibalismus wurde schon beobachtet. Die Regelung für eine waidgerechte Bejagung bleibt aufgrund unzureichender Kontrollen schwer umsetzbar. *Überfischungsszenarien könnten die Bestände erneut gefährden.*
*Was tun wir also?* Haifischzucht ist unmöglich. Dennoch könnte die Aufzucht von Seeschildkröten in bestimmten Aufzuchtstationen eine Lösung sein. *Die Politik zeigt jedoch wenig Bereitschaft zu rationalen Entscheidungen.* Ein gesellschaftliches Umdenken muss her.
*Diese Diskussion über die Konsumwerte ist nicht neu.* Seit längerem besprechen wir die Frage des Gemütszustands der Schildkröten in den geeigneten Foren. Viele Schildkrötenarten sind ungeschützt. Ein Beispiel ist die chinesische Sumpfschildkröte. ***Das geht einher mit der Nachfrage auf dem Markt. Neueste Daten zeigen – die Umstellung der Konsumgewohnheiten könnte eine Lösung sein.***
*Es scheint jedoch wie ob die Geschmäcker variieren.* Schildkröten gelten als weniger schmackhaft im Vergleich zu gängigen Fleischsorten. Man könnte auch das Beispiel der Haifischflossensuppe betrachten: Hier stellt sich die Frage, ob tatsächlich echte Haifischflossen verwendet werden oder ob minderwertige Alternativen wie der Dornhaifisch genutzt werden.
*Die Verwendung von stark bedrohten Fischarten ist keineswegs hinnehmbar.* Die Natur bietet uns viele schmackhafte Alternativen. Diese alten Traditionen ´ die vom Wunsch einsamer Gourmets gestützt werden ` sollten überdacht werden. *Die Moral des Verzehrs solcher Speisen ist unverkennbar:* Haie und Schildkröten stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten. Ihre Jagd ist in Deutschland illegal. Der Verzehr solcher Produkte trägt zur Zerstörung der Ozeane bei.
*Die Schlussfolgerung lautet:* Der Konsum von Haifischflossensuppe und Schildkrötensuppe sollte stark hinterfragt werden. Wir sind alle Teil dieses Problems. Eine bewusste Entscheidung ist nötig um der Umwelt und den bedrohten Arten gerecht zu werden.
