In der heutigen Zeit stehen viele Menschen vor dem Problem – sie kämpfen damit, ihre Emotionen zu kommunizieren. Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum Menschen sich zurückziehen und ihnen fällt es schwer ihre Gefühle zu teilen. Manche glauben – so ist die Wahrnehmung – dass ihr Leid im Vergleich zu anderen trivial erscheint. Ein Beispiel dazu: Jemand der eine gute familiäre Unterstützung hat jedoch dennoch das Gefühl hat, er könne nicht offen über seine inneren Kämpfe sprechen.
Glücklicherweise gibt es verschiedene Herangehensweisen um dieses Dilemma zu bewältigen. Der erste Schritt wäre zu erkennen: Dass es in Ordnung ist, über persönliche Probleme zu sprechen. Menschen die introvertiert sind – jene die ihre Gedanken💭 und Gefühle nach innen kehren – haben oft Schwierigkeiten, sich zu öffnen. Dennoch, ebenso wie eine Stimme es treffend formulierte – „Es ist wichtig die eigenen Bedürfnisse nicht hintenanzustellen.“
Um diesen Prozess starten zu können ist es entscheidend – sich bewusst zu machen, dass eigene Probleme wichtig sind und Raum einnehmen dürfen. Wenn Menschen ständig das Gefühl haben ´ ihre Anliegen seien weniger bedeutsam ` kann dies zu schwerwiegenden Folgen führen. Insbesondere das Selbstwertgefühl leidet unter solch negativen Gedanken. Wissenschaftliche Studien belegen: Menschen die regelmäßig über ihre Gefühle sprechen, neigen dazu, gesünder zu sein – sowie psychisch als ebenfalls physisch.
Ein praktischer Ratschlag wäre die Kunst des Abhakens zu erlernen. Wenn man vor einem Problem steht ´ wie etwa finanzielle Engpässe ` sollte man nicht im Grübeln versinken. Das Festhalten an Sorgen führt oft dazu: Dass sich die Situation nicht ändert oder gar verschlechtert. Ab und an gibt es Dinge im Leben die man einfach akzeptieren muss – wie das Wetter oder die Unberechenbarkeit bestimmter Ereignisse.
In der Tat trifft diese Annahme zum Beispiel auf jeden von uns zu – „Es ist nicht schlimm, sich ab und zu auf andere zu verlassen.“ Normalerweise fühlen sich introvertierte Menschen in ihrem eigenen Kopf gefangen und schüchtern sich davor, Hilfe anzunehmen was letztendlich das Bild der Isolation verstärken kann. Ein bedeutender Gedanke dabei ist – das Leben ist eine Balance zwischen Geben und Nehmen. Wenn man Freunde hat ´ die man wirklich vertrauen kann ` ist das ein unschätzbares Gut.
Ein weiterer Punkt, den viele nicht beachten – das Verdrängen von Problemen kann kontraproduktiv sein. Am besten sollte man versuchen – Probleme aktiv anzugehen. Es ist ratsam – einige Dinge einfach loszulassen. Auf diese Weise haben viele Menschen erfolgreich ihre inneren Lasten gemindert. Wenn das eigene Leid mit dem von anderen verglichen wird – wie etwa Menschen in bedrohlichen Lebenssituationen – kann dies helfen, sich relativ zu sehen. Ein strukturierter Ansatz dazu könnte Folgendes einschließen: den eigenen Schmerz anerkennen und gleichzeitig Größe zu zeigen.
Am Ende des Tages – es ist in Ordnung, nicht immer stark zu sein. Jeder geht durch Ups und Downs in seinem Leben. Auch wenn das Geschehen im eigenen Leben vielleicht nicht so schrecklich zu sein scheint wie das von anderen – das Gefühl ist nicht geringer. Sich zu öffnen erfordert Mut – weshalb die Suche nach einem Vertrauten, einem guten Freund oder einem Familienmitglied, von großer Bedeutung ist. Jeder kann lernen – den emotionalen Rucksack abzulegen und mit einem authentischen Austausch zu einem gesünderen Selbst zurückzukehren.
