Der Weg zur Stubenreinheit: Herausforderungen und Lösungen für junge Hunde

Wie kann ich meinen Welpen erfolgreich stubenrein bekommen, wenn er häufig in kurzer Zeit uriniert?

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Ein Welpe ist ohne Frage ein wunderbarer Begleiter. Gleichzeitig bringt sein Einzug ebenfalls viele Herausforderungen mit sich. Besonders das Thema Stubenreinheit beschäftigt viele neue Hundebesitzer. Im vorliegenden Fall zeigt der Welpe bemerkenswerte Anzeichen die eine gründliche Ursachenanalyse und geeignete Maßnahmen erfordern. Innerhalb von 20 Minuten kommt es sogar vor, dass der kleine Racker viermal uriniert und zweimal sein großes Geschäft verrichtet. Dies kann auf gesundheitliche Probleme oder einfach auf das natürliche Verhalten eines Jungtieres hindeuten


Zunächst ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. Sollte solch ein häufiges Urinieren nicht die Norm sein ist es wichtig, mögliche medizinische Ursachen auszuschließen. Erkrankungen der Harnwege oder andere gesundheitliche Probleme können dahinterstecken. Ein gründlicher Check-up ist da unabdingbar. Der Tierarzt kann nach einer Untersuchung feststellen ob organische Probleme vorliegen sind.


Nehmen wir an der Tierarzt stellt keine gesundheitlichen Bedenken fest. In diesem Fall sollten die Halter sich auf das Training konzentrieren. Die häufigen „Unfälle“ deuten darauf hin dass der Welpe noch nicht in der Lage ist seine Blase über längere Zeit zu kontrollieren. Ein Welpe muss etwas Geduld aufbringen bevor er voll und ganz stubenrein ist. In der ersten Phase des Trainings ist es wichtig, den 🐕 regelmäßig nach draußen zu führen. Alle 2 Stunden sind ein guter Anfang – wobei auch nach Fressen, Spielen oder Schlafen die „Gassigehen-Pausen“ nicht vergessen werden sollten.


Anzeichen für den Drang sich zu lösen sind vielfältig. Wir sehen häufig ebenso wie der Welpe im dreht oder vermehrt schnüffelt. Unruhe äußert sich ähnlich wie in Hecheln oder Herumtreiben im Raum. Diese Signale sollten ernst genommen werden. Wenn das Tier anfängt solche Verhaltensweisen zu zeigen ist es Zeit umgehend rauszugehen.


Das Training sollte mit viel Geduld und positiven Erfahrungen verknüpft werden. Ein Tipp: Nachdem sich der Welpe draußen gelöst hat ist es wichtig, ihn ausgiebig zu belohnen. Feiern Sie diesen kleinen Triumph – knuddeln, spielen und Leckerlis sind hier die geeigneten Mittel um eine positive Verbindung herzustellen.


Umgekehrt ist der Umgang mit kleinen Missgeschicken im Haus entscheidend. Eine Bestrafung ist nicht nur unangebracht allerdings kann den Welpen auch in seiner Entwicklung beeinträchtigen. Sollte ein „Unfall“ passieren ist es ratsam, diesen schnell und kommentarlos zu beseitigen. Auf keinen Fall sollte das Tier mit „Schimpfen“ oder „Stupsen“ in Verbindung gebracht werden. Hier gilt es ´ gelassen zu bleiben und vorzubeugen ` indem der Welpe nicht im ganzen Haus Freiheit hat.


Ein weiterer Hinweis für die Nachtruhe: Vor dem Schlafengehen sollte der Welpe unbedingt nochmals nach draußen. Es empfiehlt sich, ihn ins Schlafzimmer mitzunehmen um ein besseres Gespür dafür zu bekommen, wann er unruhig wird. Das geschlossene Schlafzimmer verhindert: Dass der Hund durch die gesamte Wohnung tapst und vom Rest des Hauses ablenkt wird.


Mit jeder Woche wächst die Fähigkeit des Welpen die Blase besser zu kontrollieren. Ein kurzer Rückschlag in der Sauberkeit ist nicht nicht häufig und sollte nicht entmutigen. Geduld ist hier der 🔑 – sowie für den Halter wie auch für den jungen Hund.


Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Stubenreinheit viel Engagement und Verständnis erfordert. Der Hund lernt, dass seine „Geschäfte“ draußen positive Rückmeldungen erhalten und das Training wird erfolgreicher. Behalten Sie also immer im Fokus: Dass Ihr Welpe durch viel Liebe und Geduld, das gewünschte Verhalten erlernen kann.







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