Nihilismus – das ist ein Wort, das oft kontrovers diskutiert wird. Sagt man nicht, für Nihilisten sei alles sinnlos, dass sie jeden Wert und jede Norm ablehnen? Ist ihre Philosophie nicht ein Weg in die Traurigkeit? Aber die Wahrheit könnte überraschender sein. Denn eine tiefere Untersuchung darüber, ob sie im Gegensatz zu den Nicht-Nihilisten unglücklicher sind, zeigt interessante Ansichten.
Nihilisten empfinden oft einen Mangel an Druck. Sie stehen nicht unter dem Zwang – gesellschaftlichen Erwartungen nachzukommen. Der Umgang mit dem Leben hat für sie eine andere Bedeutung so scheint es. Es gibt keine Sorge um das – was nach dem Tod kommt. Für sie ist das Streben nach Glück oft ein individuelles Unterfangen. Es bleiben allein die persönlichen Werte die sie selbst bestimmen. Daher könnte man argumentieren: Dass ihre Freiheit sie tatsächlich ungebundener macht als den Durchschnittsmenschen.
Aber was macht einen Nihilisten eigentlich aus? Wer sich zu dieser Überzeugung bekennt, zeigt oft ihr Verhalten so: Sie lassen sich taufen und sind gleichzeitig zu Skandalen geneigt – als ob sie eine maskierte Identität leben. Das ist oft kein echtes Bekenntnis zur Philosophie. Schopenhauer und Epikur ´ sie haben bereits gezeigt ` dass Glück oft ein Ergebnis der Erwartungen ist. Ein Nihilist könnte unglücklich sein weil er falsche Erwartungen hegt. Wahre Nihilisten hingegen können ihre Erwartungen niedrig halten und sie werden nicht von Enttäuschungen erdrückt.
Die eigene Erfahrung spricht oft louder than words. Eine Stimme des Nihilismus – die uns in die Untiefen der Psychologie führt. Manchmal ist es eine schwere Last die man trägt. Ein Beispiel könnte der Heroinabhängige sein – sein Dasein ist von Suche und Verzweiflung geprägt. Ja, so präsentiert sich ein Nihilist in einer gesellschaftlichen Metapher. Man könnte fast bedauern was er zu tragen hat. Es ist eine einsame Existenz.
Die 💭 eines Nihilisten sind aber nicht nur trüb. Ein junger Mensch erst 21 Jahre alt gelingt es diese Philosophie in eine Art neue Freiheit zu verwandeln. Anfänglich war es eine schmerzhafte Suche; die Akzeptanz der Ideologie hat jedoch plötzlich ihre Welt erleuchtet. Sie verspürt keine Zwänge mehr sich an gesellschaftliche Normen zu halten. Ihre Erkenntnis macht sie mit ihrer Existenz versöhnt. Diese Art der Befreiung könnte paradox erscheinen allerdings sie fühlt sich selbst für ihre Werte verantwortlich. Das ist ein zentrales Element – das viele Philosophen nie einfach erfassen können.
Es ist interessant zu beobachten, ebenso wie das Verhalten eines Nihilisten – ob tatsächlich belehrend oder nicht – das Leben verändern kann. Der Nihilismus ermutigt dazu – die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Für jene die diese Fesseln abwerfen, könnte die Frage sein: Wurde ich so lange eingeschränkt und kann ich jetzt fliegen? Oft wird die vermeintliche Bedeutungslosigkeit zur neuen Stärke.
Abschließend kann man sagen: Die Frage nach dem Glück eines Nihilisten nicht einfach zu beantworten ist. Es sind die Erwartungen die sie unzufrieden machen können – oder das Ausmaß ihrer Freiheit die sie hinterfragt. Sind sie mit ihrer Denkweise tatsächlich unglücklich oder finden sie eine Form der Zufriedenheit in der Selbstbestimmung? Das bleibt der jeweils individuellen Wahrnehmung überlassen.
