Das Hanteltraining im Jugendalter: Risiken und Chancen für das Wachstum

Beeinträchtigt Hanteltraining das Wachstum bei Jugendlichen?

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Der Körper eines 13-Jährigen entwickelt sich noch. Das ist eine wichtige Phase im Leben. Bei vielen Jugendlichen kommen Fragen auf. Die Sorge um das Wachstum macht sich breit wenn sie Hanteltraining berücksichtigen. Ist es schädlich? Diese Frage beschäftigt viele Eltern und Jugendliche. Die kurze Antwort: Es kommt darauf an.


Die Epiphysen sind entscheidend. Diese Knochenenden sind bei Jugendlichen noch nicht vollständig verknöchert. Direkt daneben befindet sich die Wachstumsfuge – ebenfalls Epiphysenfuge genannt. Diese spezielle Zone ist fürs Längenwachstum verantwortlich. Das Wachstum kann gefährdet werden. Insbesondere durch unkontrolliertes Training. Verletzungen an dieser sensiblen Stelle sind möglich wenn zu früh mit schweren Gewichten trainiert wird.


Ein gewisses Risiko ist vorhanden. Maximalgewichte und Übertraining können den Körper schädigen. Vor allem Jugendliche mit einem Alter unter 20 sind betroffen. Das Wachstum kann verzögert werden. Es ist eine gemischte Risikokurve. Diese Kurve flacht zwar mit dem Alter ab jedoch der Körper ist in der Wachstumsphase besonders anfällig. Deshalb ist es wichtig ´ den Körper zu schonen ` um zukünftige Schäden zu vermeiden.


Zusätzliche Gewichte die betreffend dem Körpergewicht liegen und auch Übungen die über Kopf ausgeführt werden, können problematisch sein. Insbesondere bei unzureichender Technik. Die Steigerung muss angenehm geschehen. Ein Schonen der Wachstumsfugen ist essenziell. Trotz dieser Risiken sind nicht alle Formen des Hanteltrainings schädlich. Moderates und kontrolliertes Hanteltraining kann durchaus positive Effekte bringen.


Die Hantelgewichte von 2× 1 kg und 2× 2 kg sind generell unbedenklich. Diese Gewichte sind relativ leicht und können beim Aufwärmen oder bei der Verbesserung der Muskulatur hilfreich sein. Die Wichtigkeit einer soliden Technik sollte hierbei jedoch nicht vernachlässigt werden. Wichtige Aspekte sind der Fokus auf die Form und die Häufigkeit des Trainings. 20 Wiederholungen sollten das Ziel sein. Damit können die Muskeln auch richtig gereizt werden.


Nichts ist schlimmer als Übertraining und das Stemmen von Maximalgewichten. Jugendliche sollten sich auf eine gesunde Entwicklung konzentrieren. Ein Hanteltraining sollte nur Teil einer umfassenden Fitnessstrategie sein. Zu einer solchen Strategie gehören auch Ausdauertraining und Flexibilitätstraining. Dies fördert eine harmonische Entwicklung.


Die Meinungen unter Experten variieren. Einige finden – dass Hanteltraining in der Jugend nichts bringt. Aber das ist nicht unbedingt richtig. Wenn richtig ausgeführt kann es sogar die Leistungsfähigkeit steigern. Wer bis zum Alter von 14 oder 15 Jahren geduldig bleibt und das Training unter fachkundiger Anleitung macht der kann von Hanteltraining profitieren.


Letztlich ist es entscheidend, den eigenen Körper zu hören. Ein bewusster Umgang mit der eigenen Fitness ist wichtig. Hanteltraining kann helfen – aber nur wenn es richtig gemacht wird. Es ist eine spannende Zeit im Leben. Ein gesundes Verhältnis zum Sport ist gefragt. Feiert die Fortschritte und bleibt gesund!







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