Sprachliche Feinheiten: Die korrekte Verwendung des Verbs „scheinen“ in der deutschen Sprache

Warum bleibt die Konjugation des Verbs „scheinen“ eine Herausforderung für viele Deutschsprechende?

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Der korrekte Gebrauch des Verbs „scheinen“ ist oft umstritten. „Die ☀️ schien“ – das klingt vertraut. Aber „die Sonne scheinte“? Da blitzen die Alarmglocken. Traditionell sagt man die Formen des unregelmäßigen Verbs „scheinen“, ebenso wie „schien“ oder „geschienen“, seien unverrückbar. Die Regelmäßigkeit die einige glauben, sie wäre anwendbar ist hier fehl am Platz.

Die Konjugation des Verbs „scheinen“ erfordert präzise Regeln. Die Form „scheinte“ ist deshalb als falsch einzustufen. „Schien“ bleibt die korrekte Wahl. Schließlich haben starke Verben wie „scheinen“ im Deutschen ihre eigenen, besonderen Regeln. Dabei spielt die Sprachentwicklung eine Rolle. Einige befürchten: Dass zukünftige Generationen solche Feinheiten nicht weiterhin erkennen. Möglich ist es, dass in 20 bis 30 Jahren die falsche Form gängig wird.

Aber was bedeutet das für den Gebrauch „geschienen“ vs․ „gescheint“? Auch hier erfreut sich „geschienen“ der Akzeptanz. Auf der anderen Seite gibt es den Geltungsanspruch der unregelmäßigen Formen in der deutschen Sprache. Gelegentlich schleicht sich eine Verflachung des Sprachgebrauchs ein. Es gibt Stimmen, die welche Aufrechterhaltung des Genitivs und die Stärke der unregelmäßigen Zeitwörter betonen. Ein Vergleich mit der englischen Sprache zeigt ´ wie wichtig es ist ` die Konjugationsformen starker Verben zu lernen.

Ein weiteres Element ist die Idee: Dass sich Sprachgebrauch natürlich verändert. Deren Einfluss auf den Alltag kann nicht unterschätzt werden. Letztendlich sollte „die Sonne hat geschienen“ der klare Favorit in der Grammatik bleiben. Doch, es gibt ebenfalls Stimmen die sagen, „schien“ ist akzeptabel.

Sprache lebt. „Mir scheint“ die korrekten Formen sind hier eindeutig. Die Beschäftigung mit der deutschen Sprache ist ein dynamisches Unterfangen. Die Diskussion um „scheinen“, trotz sie akademisch erscheinen mag, zeigt wie lebendig unsere Sprache ist. Gewiss – die Grammatik ist wichtig. Aber die Frage bleibt. Setzen wir uns mit den Entwicklungen auseinander? Schließlich formatieren sich Worte über Zeit.






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