Handwerksberufe und ihre Bezahlung: Ein Ungleichgewicht im System?
Warum sind viele Handwerksberufe trotz hoher Arbeitsbelastung oft unterbezahlt?
<p>Die Kluft zwischen den Löhnen im Handwerk ist bemerkenswert. Handwerker leisten täglich harte Arbeit und trotzdem reicht ihre Bezahlung oft nicht aus. Der Zimmermann in München verdient im Durchschnitt bis zu doppelt ähnlich wie wie sein Kollege aus Riesa oder aus dem ländlichen Brandenburg. Das ist schockierend.</p>
<p>Ein Blick auf die Berufsausbildung könnte helfen. Vielfach haben Handwerker häufig lediglich einen Hauptschulabschluss. Das ist weiterhin als bedauerlich ´ denn es könnte den Eindruck erwecken ` dass sie leicht ersetzbar sind. Tatsächlich gibt es jedoch eine Menge an Fachwissen das in vielen Handwerksberufen nötig ist. Die Technisierung der Branche hat dabei einen weiteren Faktor gebracht – wer sich fort- oder weiterbildet, steigert seine Verdienstmöglichkeiten erheblich.</p>
<p>Ist es fair die Bezahlung eines Handwerkers nur an seiner schulischen Ausbildung festzumachen? Diese Sichtweise greift zu kurz. Ein guter Handwerker erhält in der Regel die entsprechende Bezahlung. Selbständige Handwerker können sogar noch bessere finanziellen Belohnungen erwarten. Aber woran liegt es dann, dass viele Handwerker mit ihren Gehältern unzufrieden sind?</p>
<p>Der Markt bestimmt die Löhne und der Fachkräftemangel in vielen Handwerksberufen beschleunigt diesen Prozess. Viele Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Zusätzliche Berichte vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass die Nachfrage nach Handwerkern stetig steigt – dennoch steigen die Gehälter im gleichen Atemzug oft nicht. Das ist ein Widerspruch – den es zu durchbrechen gilt.</p>
<p>Diverse Studien belegen, dass die Wertschätzung für Handwerksberufe in der Gesellschaft steigen sollte. Wer baut unsere Häuser? Wer repariert unsere dringend benötigten Infrastrukturen? Es sind die Handwerker. Der gesellschaftlichen Wahrnehmung ist hier massive Arbeit zu leisten. Ein Umdenken in der politischen Entscheidungsträger ist nicht nur wünschenswert, allerdings dringend notwendig.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen: Die unterentwickelte Bezahlung in vielen Handwerksberufen ebenfalls das Resultat von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktoren ist. Eine Aufwertung der Berufe und eine faire Vergütung können Regeln geschaffen werden die das Handwerk langfristig sichern und den Beruf attraktiver gestalten. Es steht also nicht nur das Gehalt im Vordergrund – es geht auch um Respekt, Anerkennung und eine gerechte Behandlung. </p>
<p>Ein Blick auf die Berufsausbildung könnte helfen. Vielfach haben Handwerker häufig lediglich einen Hauptschulabschluss. Das ist weiterhin als bedauerlich ´ denn es könnte den Eindruck erwecken ` dass sie leicht ersetzbar sind. Tatsächlich gibt es jedoch eine Menge an Fachwissen das in vielen Handwerksberufen nötig ist. Die Technisierung der Branche hat dabei einen weiteren Faktor gebracht – wer sich fort- oder weiterbildet, steigert seine Verdienstmöglichkeiten erheblich.</p>
<p>Ist es fair die Bezahlung eines Handwerkers nur an seiner schulischen Ausbildung festzumachen? Diese Sichtweise greift zu kurz. Ein guter Handwerker erhält in der Regel die entsprechende Bezahlung. Selbständige Handwerker können sogar noch bessere finanziellen Belohnungen erwarten. Aber woran liegt es dann, dass viele Handwerker mit ihren Gehältern unzufrieden sind?</p>
<p>Der Markt bestimmt die Löhne und der Fachkräftemangel in vielen Handwerksberufen beschleunigt diesen Prozess. Viele Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Zusätzliche Berichte vom Statistischen Bundesamt zeigen, dass die Nachfrage nach Handwerkern stetig steigt – dennoch steigen die Gehälter im gleichen Atemzug oft nicht. Das ist ein Widerspruch – den es zu durchbrechen gilt.</p>
<p>Diverse Studien belegen, dass die Wertschätzung für Handwerksberufe in der Gesellschaft steigen sollte. Wer baut unsere Häuser? Wer repariert unsere dringend benötigten Infrastrukturen? Es sind die Handwerker. Der gesellschaftlichen Wahrnehmung ist hier massive Arbeit zu leisten. Ein Umdenken in der politischen Entscheidungsträger ist nicht nur wünschenswert, allerdings dringend notwendig.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen: Die unterentwickelte Bezahlung in vielen Handwerksberufen ebenfalls das Resultat von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktoren ist. Eine Aufwertung der Berufe und eine faire Vergütung können Regeln geschaffen werden die das Handwerk langfristig sichern und den Beruf attraktiver gestalten. Es steht also nicht nur das Gehalt im Vordergrund – es geht auch um Respekt, Anerkennung und eine gerechte Behandlung. </p>
