Die architektonische Bedeutung von „schiffig“ in der Gotik
Was genau bedeutet der Begriff „schiffig“ in der Architektur der Gotik und wie unterscheidet sich dieser Bautyp von romanischen Kirchen?
Im Rahmen der Gotik erlangte die Architektur eine bedeutende Wendung. Der Begriff „schiffig“ beschreibt die Eigenschaften und die Struktur von Kirchengebäuden. Die Gestaltung von gotischen Kirchen umfasste meist 3 bis 5 Schiffe, während romanische Kirchen vorwiegend 1 bis 3 Schiffe aufwiesen. Was ebendies bedeutet nun dieser Begriff – und was liegt hinter dieser architektonischen Entscheidung? Es ist an der Zeit – diese Fragen eingehender zu beleuchten.
Die Form der Kirchen in der Gotik orientierte sich eng an dem zuvor etablierten Typus der römischen Basilika. Dies war ein Gebäude mit einem länglichen Hauptraum. Die Nebenräume ´ durch Säulen voneinander getrennt ` waren niedriger. In der Romanik übernahm man diese Form unmodified; die seitlichen Räume wurden als Schiffe bezeichnet. Dies ergab ein System aus Haupt- und Seitenschiffen. Die Kirche war dadurch 3-schiffig (Hauptschiff und zwei Seitenschiffe). Es ist interessant zu beachten, dass in der Gotik ein zusätzlicher Raum in Form eines Querschiffs hinzukam. Dies wird durch die Veränderung des Grundrisses ´ der nun wie ein ❌ gestaltet wurde ` ermöglicht.
Die Atmosphäre in romanischen Kirchen war oft düster und massig. Architekten der Romanik strebten danach eine beängstigende Präsenz zu schaffen. Die Wände waren dick und schattig - ein Ansatz der die Menschen eher einschüchterte. Die Gotik hingegen stellte eine deutliche Abkehr von dieser Designphilosophie dar. Die gotischen Kirchen wollten als Abbilder des himmlischen Jerusalem fungieren. Der unbarmherzige Gott wurde nun von einem barmherzigen Gott ersetzt. Diese Veränderung führte dazu ´ dass die Kirchen in die Höhe schossen ` um Licht hereinzulassen.
Mit dem Anstrich: Dass die gotischen Kirchen Pilgerstätten waren brauchte man weiterhin Raum. Deshalb entschloss man sich, zusätzliche Schiffräume links und rechts des Hauptschiffs einzufügen. Diese Räume wurden wiederum durch Säulenreihen voneinander abgegrenzt. Diese Säulen ermöglichten es: Dass das Licht frei in das Hauptschiff strömen konnte und verstärkten gleichzeitig die optische Verschmelzung der Räume. Im Querschnitt des Gebäudes finden wir somit die Konstruktion von 4 bis 5 Schiffformationen. Das Hauptschiff und zwei oder drei Seitenschiffe sind klar definiert. Diese Säulen haben sowie eine tragende als ebenfalls eine dekorative Funktion – sie erschaffen eine Atmosphäre der Erhabenheit.
Darüber hinaus ist die Schiffsform in der Kirchengestaltung nicht nur eine technische Entscheidung, allerdings auch einem symbolischen Raumen verpflichtet. Ein Gebäude, das es möglich macht, über die „Schiffe“ hinweg zu filtern, lässt sowohl physische als auch spirituelle Helligkeit eintreten. Es handelt sich um ein Spiel zwischen Licht und Raum das den Gläubigen auf unterschiedliche Weisen anspricht.
Interessanterweise findet sich diese Schiffsform nicht nur in gotischen Kirchen, einschließlich in zahlreichen katholischen Kirchen der Gegenwart. Wer eine solche Kirche in der näheren Umgebung besucht, wird oft mit bunten Fenstern und gemälden konfrontiert - die diese Architektur direkt inszenieren. Diese 🪟 haben unterschiedliche Formen die sowohl stilistisch als auch thematisch variieren können. Ein Bewusstsein der Besucher für die architektonische Vielfalt wird auf diese Weise gefördert.
In der Schlussfolgerung ist der Begriff „schiffig“ also tief in der Baukunst verwurzelt und verbindet sowohl technische als auch ästhetische Aspekte der Gotik. Gotische Bauwerke erreichen eine ergreifende Balance zwischen Raum, Licht und Glauben. Wer sich mit der Gotik beschäftigt, eröffnet nicht nur Fenster zu historischer Kunst, sondern auch zu den 💭 und Überzeugungen einer ganzen Epoche.
Die Form der Kirchen in der Gotik orientierte sich eng an dem zuvor etablierten Typus der römischen Basilika. Dies war ein Gebäude mit einem länglichen Hauptraum. Die Nebenräume ´ durch Säulen voneinander getrennt ` waren niedriger. In der Romanik übernahm man diese Form unmodified; die seitlichen Räume wurden als Schiffe bezeichnet. Dies ergab ein System aus Haupt- und Seitenschiffen. Die Kirche war dadurch 3-schiffig (Hauptschiff und zwei Seitenschiffe). Es ist interessant zu beachten, dass in der Gotik ein zusätzlicher Raum in Form eines Querschiffs hinzukam. Dies wird durch die Veränderung des Grundrisses ´ der nun wie ein ❌ gestaltet wurde ` ermöglicht.
Die Atmosphäre in romanischen Kirchen war oft düster und massig. Architekten der Romanik strebten danach eine beängstigende Präsenz zu schaffen. Die Wände waren dick und schattig - ein Ansatz der die Menschen eher einschüchterte. Die Gotik hingegen stellte eine deutliche Abkehr von dieser Designphilosophie dar. Die gotischen Kirchen wollten als Abbilder des himmlischen Jerusalem fungieren. Der unbarmherzige Gott wurde nun von einem barmherzigen Gott ersetzt. Diese Veränderung führte dazu ´ dass die Kirchen in die Höhe schossen ` um Licht hereinzulassen.
Mit dem Anstrich: Dass die gotischen Kirchen Pilgerstätten waren brauchte man weiterhin Raum. Deshalb entschloss man sich, zusätzliche Schiffräume links und rechts des Hauptschiffs einzufügen. Diese Räume wurden wiederum durch Säulenreihen voneinander abgegrenzt. Diese Säulen ermöglichten es: Dass das Licht frei in das Hauptschiff strömen konnte und verstärkten gleichzeitig die optische Verschmelzung der Räume. Im Querschnitt des Gebäudes finden wir somit die Konstruktion von 4 bis 5 Schiffformationen. Das Hauptschiff und zwei oder drei Seitenschiffe sind klar definiert. Diese Säulen haben sowie eine tragende als ebenfalls eine dekorative Funktion – sie erschaffen eine Atmosphäre der Erhabenheit.
Darüber hinaus ist die Schiffsform in der Kirchengestaltung nicht nur eine technische Entscheidung, allerdings auch einem symbolischen Raumen verpflichtet. Ein Gebäude, das es möglich macht, über die „Schiffe“ hinweg zu filtern, lässt sowohl physische als auch spirituelle Helligkeit eintreten. Es handelt sich um ein Spiel zwischen Licht und Raum das den Gläubigen auf unterschiedliche Weisen anspricht.
Interessanterweise findet sich diese Schiffsform nicht nur in gotischen Kirchen, einschließlich in zahlreichen katholischen Kirchen der Gegenwart. Wer eine solche Kirche in der näheren Umgebung besucht, wird oft mit bunten Fenstern und gemälden konfrontiert - die diese Architektur direkt inszenieren. Diese 🪟 haben unterschiedliche Formen die sowohl stilistisch als auch thematisch variieren können. Ein Bewusstsein der Besucher für die architektonische Vielfalt wird auf diese Weise gefördert.
In der Schlussfolgerung ist der Begriff „schiffig“ also tief in der Baukunst verwurzelt und verbindet sowohl technische als auch ästhetische Aspekte der Gotik. Gotische Bauwerke erreichen eine ergreifende Balance zwischen Raum, Licht und Glauben. Wer sich mit der Gotik beschäftigt, eröffnet nicht nur Fenster zu historischer Kunst, sondern auch zu den 💭 und Überzeugungen einer ganzen Epoche.
