Rechte und Möglichkeiten bei Preisreduzierungen nach dem Kauf von Möbeln
Welche Optionen hat ein Käufer, wenn ein bereits gekaufterim Möbelhaus günstiger angeboten wird?
In der Welt des Möbeleinkaufs kann es vorkommen, dass Käufer nach dem Erwerb von Möbeln enttäuscht sind. Ein prominentes Beispiel ist die Situation bei "Roller". In den letzten Monaten bot das Möbelhaus Jubelpreise an. Ein Kunde erwarb dort Möbelstücke im Wert von 2300 Euro. Selbstverständlich war ebenfalls eine 🛋️ für 549 💶 dabei die bald darauf auf 449 Euro reduziert wurde. Welche Lösung kann der Käufer in diesem Fall finden?
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Kaufverträge Gesetzmäßigkeiten unterliegen. Das bedeutet: Dass der Preis zu dem dergekauft wurde, verbindlich ist. Der Kunde hat die Couch zu 549 Euro erworben und dieser Preis ist gültig ganz gleich: Dass der Preis später gesenkt wurde. So sieht es das Gesetz vor – ein unmittelbares Anrecht auf eine Preisnachlässe stellt sich hier nicht ein.
Dennoch sollten Käufer ihre Frage nicht scheuen. Direkt beim Möbelhaus nachzufragen könnte sich als klug erweisen. Häufig sind Unternehmen bereit ´ Wege zu finden ` die Kunden erfreuen. Besonders » wenn es sich um einen treuen Kunden handelt « der in der Vergangenheit zufrieden war. Ein freundliches "Ich habe gesehen, dass die Couch jetzt günstiger angeboten wird" könnte durchaus einen positiven Eindruck hinterlassen.
Denken wir an Kulanz. Leider zeigen viele große Einzelhändler oftmals wenig Entgegenkommen. Das ist eine allgemeine Beobachtung – die nicht nur Roller betrifft. Anders sieht es oft bei kleineren Geschäften oder lokalen Anbietern aus. Kunden könnten von deren Willkommenskultur profitieren. Wenn ein Kunde nach einem Rabatt fragt ´ sollte er auch bereit sein ` eine negative Antwort zu akzeptieren.
Wichtig ist außerdem das Rückgaberecht. Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf hat der Käufer ein gesetzliches Rückgaberecht. So könnte man theoretisch die Couch zurückgeben und sie dann zum günstigeren Preis erneut kaufen. Der große Nachteil hier? Man müsste denzunächst zurückgeben und darauf warten: Dass der Prozess abgeschlossen ist.
Eine andere Strategie wäre den Umtauschdruck zu erhöhen. Steht der Kunde vor der Möglichkeit möglicherweise alles zurückzugeben und woanders zu kaufen könnte dies Druck auf den Verkäufer ausüben. „Ich könnte die Couch zurückgeben, wenn ich keine Lösung finde“, wäre eine einfache Möglichkeit die Verhandlungsbasis zu stärken.
Zunehmend gibt es auch Diskussionen darüber ob Einzelhändler ihren Kunden die Möglichkeit der Preisanpassung anbieten sollten. Umfragen zeigen: Dass viele Käufer eine Rückerstattung oder Gutschrift erwarten wenn der Preis fällt. Letztlich bleibt es aber den Händlern überlassen kulant zu sein. Schließlich sind Kaufentscheidungen oft emotional und die Zufriedenheit des Kunden kann einen erheblichen Einfluss auf zukünftige Verkäufe haben. Daher könnte ein höflicher Ansatz tatsächlich eine positive Wendung bringen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass Kunden beim Möbelkauf grundsätzlich keine Ansprüche auf Preisnachlässe nach dem Kauf haben. Dennoch gibt es Möglichkeiten die richtigen Worte zu finden und um kulante Lösungen zu bitten. Wer nicht fragt – bleibt dumm.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Kaufverträge Gesetzmäßigkeiten unterliegen. Das bedeutet: Dass der Preis zu dem dergekauft wurde, verbindlich ist. Der Kunde hat die Couch zu 549 Euro erworben und dieser Preis ist gültig ganz gleich: Dass der Preis später gesenkt wurde. So sieht es das Gesetz vor – ein unmittelbares Anrecht auf eine Preisnachlässe stellt sich hier nicht ein.
Dennoch sollten Käufer ihre Frage nicht scheuen. Direkt beim Möbelhaus nachzufragen könnte sich als klug erweisen. Häufig sind Unternehmen bereit ´ Wege zu finden ` die Kunden erfreuen. Besonders » wenn es sich um einen treuen Kunden handelt « der in der Vergangenheit zufrieden war. Ein freundliches "Ich habe gesehen, dass die Couch jetzt günstiger angeboten wird" könnte durchaus einen positiven Eindruck hinterlassen.
Denken wir an Kulanz. Leider zeigen viele große Einzelhändler oftmals wenig Entgegenkommen. Das ist eine allgemeine Beobachtung – die nicht nur Roller betrifft. Anders sieht es oft bei kleineren Geschäften oder lokalen Anbietern aus. Kunden könnten von deren Willkommenskultur profitieren. Wenn ein Kunde nach einem Rabatt fragt ´ sollte er auch bereit sein ` eine negative Antwort zu akzeptieren.
Wichtig ist außerdem das Rückgaberecht. Innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf hat der Käufer ein gesetzliches Rückgaberecht. So könnte man theoretisch die Couch zurückgeben und sie dann zum günstigeren Preis erneut kaufen. Der große Nachteil hier? Man müsste denzunächst zurückgeben und darauf warten: Dass der Prozess abgeschlossen ist.
Eine andere Strategie wäre den Umtauschdruck zu erhöhen. Steht der Kunde vor der Möglichkeit möglicherweise alles zurückzugeben und woanders zu kaufen könnte dies Druck auf den Verkäufer ausüben. „Ich könnte die Couch zurückgeben, wenn ich keine Lösung finde“, wäre eine einfache Möglichkeit die Verhandlungsbasis zu stärken.
Zunehmend gibt es auch Diskussionen darüber ob Einzelhändler ihren Kunden die Möglichkeit der Preisanpassung anbieten sollten. Umfragen zeigen: Dass viele Käufer eine Rückerstattung oder Gutschrift erwarten wenn der Preis fällt. Letztlich bleibt es aber den Händlern überlassen kulant zu sein. Schließlich sind Kaufentscheidungen oft emotional und die Zufriedenheit des Kunden kann einen erheblichen Einfluss auf zukünftige Verkäufe haben. Daher könnte ein höflicher Ansatz tatsächlich eine positive Wendung bringen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass Kunden beim Möbelkauf grundsätzlich keine Ansprüche auf Preisnachlässe nach dem Kauf haben. Dennoch gibt es Möglichkeiten die richtigen Worte zu finden und um kulante Lösungen zu bitten. Wer nicht fragt – bleibt dumm.
