Ungleichheiten im Bildungssystem: Wer hat die bessere Fachhochschulreife?
Wie wirken sich unterschiedliche Modelle zur Erlangung der Fachhochschulreife auf Schüler und deren berufliche Perspektiven aus?
Im deutschen Bildungssystem gibt es zahlreiche Wege um die Fachhochschulreife zu erreichen. Doch diese Wege sind oft ungleich – und das führt zu Verwirrung. Ein Beispiel: Der konventionelle Weg sieht zwei Jahre Schule vor, gefolgt von einem längeren Praktikum. Das Ziel ist klar – die vollwertige Fachhochschulreife. Bei anderen Schulen ist das jedoch anders – dort absolvieren Schüler ein einjähriges Praktikum und besuchen gleichzeitig nur zwei Mal in der Woche die Schule. Nach diesem Jahr ist der Abschluss gesichert. Das wirft Fragen auf – ist das wirklich fair?
Die Realität zeigt: Dass es eine Strukturkrise im Bildungssystem gibt. Die Schüler die in der 11. Klasse sind – kämpfen teilweise mit einer hohen Abbruchquote. Insbesondere Schüler von Gesamtschulen und Realschulen haben oft Schwierigkeiten. Sie finden kaum Praktikumsplätze. An vielen Schulen wurde die Fachoberschule (FOS) sogar gänzlich reduziert. Für die Schulen ist es einfacher geworden die Schüler in eine zweijährige Höhere Berufsfachschule (HBFS) zu schicken. Damit bleibt das Problem des Praktikums ungelöst es wird lediglich in die Zukunft verschoben.
Darüber hinaus gab es Zeiten in denen Absolventen noch 12 Monate Praktikum absolvieren mussten. Dieses Modell wurde mittlerweile auf 6 Monate verkürzt. Doch viele Studenten kämpfen nach wie vor mit der Suche nach einem Praktikumsplatz. Einige entscheiden sich deshalb für eine Berufsausbildung und müssen sehr lange auf den Abschluss warten. Das wiederum bringt Vorteile für die Industrie. Gut ausgebildete Auszubildende sind nach wie vor sehr gefragt. Dies führt jedoch ebenfalls zu einem gewissen Akademisierungswahn. Schüler mit mittlerem Abschluss haben es schwer da sie oft keinen Ausbildungsplatz bekommen. Ihr Weg führt oftmals über die Höhere Berufsfachschule oder das Gymnasium.
Die Fragen im Raum sind klar. Müssen die Schüler das Praktikum nach zwei Jahren absolvieren oder dürfen sie dies auch während der Schulzeit tun? Der Austausch zeigt – dass es unterschiedliche Modelle und Systeme gibt. An vielen Schulen ist es üblich: Dass Schüler in der 11. Klasse ein Jahrespraktikum absolvieren. Dreimal in der Woche sind sie im Praktikumsbetrieb und kommen dann zweimal zur Schule. Die 12. Klasse hingegen besteht nur noch aus Schule.
Diese Weichenstellungen können entscheidend sein. An einer anderen Schule ´ die ich kennengelernt habe ` wurde ein Konzept mit Praktikumsblöcken entwickelt. Hierbei war es notwendig – mehrere Praktika über die zwei Jahre zu absolvieren. Diese Praktika fanden oft in den Ferien statt. Das bedeutet – dass auch während der Schulzeit zusätzliche Herausforderungen auf die Schüler warteten. Bei dieser Struktur war die vollwertige Fachhochschulreife nach zwei Jahren sicher.
Das Thema Praktikum und Schule ist vielschichtig. Und nicht jede Ausbildung bringt die gleichen Bedingungen mit sich. Im ersten Jahr könnte der Unterricht weiterhin wiederholen und die Lehrer könnten versuchen, jeden Schüler auf den gleichen Stand zu bringen. Im Modell mit dem Jahrespraktikum haben viele Schüler nicht die Motivation, darauffolgend einem langen Praktikum noch in die Schule zu gehen. Das hat Konsequenzen. Die Abschlussprüfungen müssen dem Niveau entsprechen und das ist nicht immer gegeben.
Die resultierenden Unterschiede zwischen den Schulen sind erstaunlich. Vor allem die Ergebnisse der Prüfungen zeigen: Dass die Abschlussnoten an Schulen mit zwei Jahren Schulzeit oft besser sind. Es eröffnet sich, je nach Modell, ein komplexes Bild – die Frage bleibt, ebenso wie diese unterschiedlichen Anforderungen die Karrieren der Jugendlichen langfristig beeinflussen werden. Mehr Transparenz und ein einheitliches Konzept könnten hier erforderlich sein. Der Bildungspart darf nicht nur theoretisch sein – er muss den Schülern realistische Möglichkeiten bieten.
Die Realität zeigt: Dass es eine Strukturkrise im Bildungssystem gibt. Die Schüler die in der 11. Klasse sind – kämpfen teilweise mit einer hohen Abbruchquote. Insbesondere Schüler von Gesamtschulen und Realschulen haben oft Schwierigkeiten. Sie finden kaum Praktikumsplätze. An vielen Schulen wurde die Fachoberschule (FOS) sogar gänzlich reduziert. Für die Schulen ist es einfacher geworden die Schüler in eine zweijährige Höhere Berufsfachschule (HBFS) zu schicken. Damit bleibt das Problem des Praktikums ungelöst es wird lediglich in die Zukunft verschoben.
Darüber hinaus gab es Zeiten in denen Absolventen noch 12 Monate Praktikum absolvieren mussten. Dieses Modell wurde mittlerweile auf 6 Monate verkürzt. Doch viele Studenten kämpfen nach wie vor mit der Suche nach einem Praktikumsplatz. Einige entscheiden sich deshalb für eine Berufsausbildung und müssen sehr lange auf den Abschluss warten. Das wiederum bringt Vorteile für die Industrie. Gut ausgebildete Auszubildende sind nach wie vor sehr gefragt. Dies führt jedoch ebenfalls zu einem gewissen Akademisierungswahn. Schüler mit mittlerem Abschluss haben es schwer da sie oft keinen Ausbildungsplatz bekommen. Ihr Weg führt oftmals über die Höhere Berufsfachschule oder das Gymnasium.
Die Fragen im Raum sind klar. Müssen die Schüler das Praktikum nach zwei Jahren absolvieren oder dürfen sie dies auch während der Schulzeit tun? Der Austausch zeigt – dass es unterschiedliche Modelle und Systeme gibt. An vielen Schulen ist es üblich: Dass Schüler in der 11. Klasse ein Jahrespraktikum absolvieren. Dreimal in der Woche sind sie im Praktikumsbetrieb und kommen dann zweimal zur Schule. Die 12. Klasse hingegen besteht nur noch aus Schule.
Diese Weichenstellungen können entscheidend sein. An einer anderen Schule ´ die ich kennengelernt habe ` wurde ein Konzept mit Praktikumsblöcken entwickelt. Hierbei war es notwendig – mehrere Praktika über die zwei Jahre zu absolvieren. Diese Praktika fanden oft in den Ferien statt. Das bedeutet – dass auch während der Schulzeit zusätzliche Herausforderungen auf die Schüler warteten. Bei dieser Struktur war die vollwertige Fachhochschulreife nach zwei Jahren sicher.
Das Thema Praktikum und Schule ist vielschichtig. Und nicht jede Ausbildung bringt die gleichen Bedingungen mit sich. Im ersten Jahr könnte der Unterricht weiterhin wiederholen und die Lehrer könnten versuchen, jeden Schüler auf den gleichen Stand zu bringen. Im Modell mit dem Jahrespraktikum haben viele Schüler nicht die Motivation, darauffolgend einem langen Praktikum noch in die Schule zu gehen. Das hat Konsequenzen. Die Abschlussprüfungen müssen dem Niveau entsprechen und das ist nicht immer gegeben.
Die resultierenden Unterschiede zwischen den Schulen sind erstaunlich. Vor allem die Ergebnisse der Prüfungen zeigen: Dass die Abschlussnoten an Schulen mit zwei Jahren Schulzeit oft besser sind. Es eröffnet sich, je nach Modell, ein komplexes Bild – die Frage bleibt, ebenso wie diese unterschiedlichen Anforderungen die Karrieren der Jugendlichen langfristig beeinflussen werden. Mehr Transparenz und ein einheitliches Konzept könnten hier erforderlich sein. Der Bildungspart darf nicht nur theoretisch sein – er muss den Schülern realistische Möglichkeiten bieten.
