Fragestellung: Wie kann ich meine Desktop-Dateien und Programme gezielt auf die D-Partition eines PCs verschieben?

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In der digitalen Welt von heute stresst es viele Nutzer, wenn der Speicherplatz auf der Hauptpartition C: zu knapp wird. Vor allem nach einer Neuinstallation des PCs ist die Anforderung ´ Dateien effizient zu verwalten ` entscheidend. Deswegen widme ich mich nun dem Prozess, ebenso wie man den Desktop und andere wichtige Ordner auf die D-Partition verschieben kann.

Zuerst gilt es die Eigenschaften des Desktop-Ordners zu ändern. Das klingt komplex – ist aber eigentlich einfach. Der Benutzerordner ist der 🔑 zu allem. Ein Rechtsklick auf den Ordner Desktop und dann die Auswahl „Eigenschaften“ öffnet das 🪟 wo ein 🏇 mit der Bezeichnung „Pfad“ zu finden ist. Diese Option erlaubt die Eingabe des neuen Pfades für den Desktop. Nach dem Eintragen ist das Bestätigen mit „Übernehmen“ und „OK“ nötig. Mehr kann man eigentlich nicht tun – es ist wirklich einfach.

Doch es gibt ebenfalls tiefere Systemanpassungen gleichwohl sollten diese nur erfahrene Nutzer angehen. So ist das Ausführen der Eingabeaufforderung als Administrator vonnöten. Hierbei kann man spezifische Befehle wie `dism /online /cleanup-image /spsuperseded` eingeben. Weitere Optimierungen könnten die Löschung von Schattenkopien betreffen; hierzu verwendet man den Befehl `vssadmin delete shadows /for=c:`. Diese Schritte erfordern jedoch viel technische Kenntnis und können riskant sein. Daher ist große Vorsicht geboten.

Der nächste Schritt könnte die Verschiebung eigener Dateien sein. Ein empfehlenswertes Tool ist „FreeCommander“, welches kostenlos heruntergeladen werden kann. Nach der Installation suchst du im Programm nach C:\Users\Dein Benutzername. Dort liegen die Ordner „My Videos“, „My Music“, „My Pictures“ und „Personal“ bereit. Ein einfacher Rechtsklick ermöglicht die Auswahl eines neuen Speicherorts auf der D-Partition. Zum Beispiel könnten die neuen Ordner „Paul’s Dokumente“, „Paul’s Musik“ und andere sinnvoll benannt werden.

Aber das ist noch nicht alles. Auf D: sollten unbedingt noch einige Ordner angelegt werden. Dokumente, 🎵 und Videos sind essenziell – auch Unterordner kann man hier anlegen um die Struktur zu optimieren. Ein Hauptordner der vielleicht „Pauls Daten“ heißt, könnte alle Dateiarten effektiv sammeln.

Wer möchte » kann zudem in die Registry eintauchen « was jedoch nur erfahrenen Nutzern empfohlen wird. Hier können weiterhin Speicherorte von Ordnern angepasst werden. Ein riskantes jedoch ähnlich wie interessantes Manöver besteht darin, den Standardinstallationspfad für neue Programme zu ändern. Unter „Systemsteuerung“ und „Systemeigenschaften“ gelangst du zu „Erweitert“ und dann zu „Umgebungsvariablen“ – eine sinnvolle Maßnahme um den Speicherplatz besser zu nutzen.

Hierbei kann auch der virtuelle Arbeitsspeicher auf D: gelegt werden was die Leistung des Betriebssystems zusätzlich entlastet. Dazu stellst du zunächst sicher, dass auf C: keine Auslagerungsdatei festgelegt ist. Dies kann die allgemeine Geschwindigkeit des Systems erhöhen.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist das Verschieben des Browser-Verlaufs. Unter „Internetoptionen“ im Internet Explorer kannst du ebenfalls den Verlauf-Ordner an einen weniger belegten Platz verlegen was dir zusätzlich Speicher auf C: lässt.

Die Indizierung der Partitionen sollte ebenfalls nicht vergessen werden. Ein Rechtsklick auf die Partition und das Entfernen des Häkchens bei der Indizierung können unnötigen Datenwachstum vermeiden.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Schritte in der Summe einen spürbaren Unterschied machen können. Technische Veränderungen am PC müssen jedoch mit Bedacht und Wissen über die Risiken durchgeführt werden. Tools wie SymMover können auch eine große Hilfe sein, wenn es um das Verschieben von Dateien geht. Informiere dich also gut, bevor du entscheidende Veränderungen vornimmst!






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