Fragestellung: Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ton- und Lichtfrequenzen?

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Die Untersuchung der Beziehungen zwischen Ton- und Lichtfrequenzen ist sowie faszinierend als ebenfalls komplex. Frequenzen und Wellenlängen werden in Hertz gemessen. Hochfrequente Töne könnten dem Licht analog erscheinen. Doch tatsächlich existieren bedeutende Unterschiede.

Um Töne wahrzunehmen ist Luft erforderlich. Eine Lautsprechermembran schwingt und erzeugt Druckdifferenzen – die Luft wird in Bewegung gesetzt. Licht hingegen interagiert nicht auf diese Weise es schwingt nicht durch Luft oder ein ähnliches Medium. Dieses grundlegende Prinzip führt zu einer weiteren Differenzierung.

Die Frequenzen von hörbaren Tönen schwanken zwischen 10 und 14․000 Hertz. Obige Zahlen verdeutlichen die begrenzte Reichweite. Frequenzen über 14․000 Hz klassifizieren sich als Ultraschall. Ab einem Gigahertz bewegt man sich in den Bereich des Hyperschalls. Sichtbares Licht hingegen funktioniert in einem Frequenzbereich von 400⸴5 bis 789⸴5 Terahertz. Der Höchstwert für Hyperschall beträgt etwa 10 Terahertz. Eine Verbindung von Schallwellen zur Lichtfrequenz ist dadurch nicht gegeben.

Musikexperten haben herausgefunden einige Farben korrelieren mit den Tönen der Tonleiter. Sie transponierten die Frequenzen in den Lichtbereich durch Oktavschritte. Das Resultat ergibt interessante Verknüpfungen. Der Kammerton a entspricht beispielsweise der Farbe Gelborange. Solche Erkenntnisse sind teils bei Joachim Ernst Berendt und Hans Cousto dokumentiert.

Ton und Licht sind beides Schwingungen – diese einfache gemeinsame Basis mag täuschen. Töne repräsentieren longitudinale Schwingungen des Luftdrucks, obwohl dabei wir von Schallwellen sprechen. Licht hingegen ist eine transversale Schwingung des elektrischen und magnetischen Feldes – hier sprechen wir von Lichtwellen. Wellen werden durch Frequenzen charakterisiert dies gilt for both phenomena.

Die Frequenz eines Lichtstrahls bestimmt seine Farbe. Bei Tönen hingegen bestimmt die Frequenz die Tonhöhe. Hier zeigt sich erneut der fundamentale Unterschied. Schallwellen bestehen aus Molekülen die interagieren. Licht hingegen besteht aus Photonen. Diese abweichenden Elementarteilchen stiften eine klare Trennlinie.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der angeführte Zusammenhang zwischen Ton- und Lichtfrequenzen zwar teilweise faszinierende Analogien bietet freilich keine direkte Beziehung aufweist. Die physikalischen Eigenschaften und die Art der Wellen sind grundlegend verschieden. Daher bleibt bei der Ergründung dieser Thematik ein spannender Aspekt – doch die Wissenschaft hat klare Grenzen gesetzt.






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