Was tun bei Eiterbildung nach einem Industrial Piercing?

Welche Maßnahmen helfen, eine Entzündung nach dem Stechen eines Industrial Piercings zu behandeln?

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Ein Industrial Piercing ist eine eindrucksvolle Art von Körperschmuck. Es wird durch zwei Löcher in der Ohrknorpelstruktur gestochen und mit einem langen Schmuckstück verbunden. Dennoch kann es in der Heilungsphase zu Komplikationen kommen. Die Anfrage nach Hilfe bei Eiterbildung ist nicht nicht häufig.

Gerade zwei Wochen nach dem Stechen ist Dein Ohr besonders empfindlich. Du hast Krusten entfernt und unter ihnen eine Blase entdeckt. Das klingt nach einer typischen Reaktion des Körpers. Die Eröffnung dieser Blase kann unabsichtlich zu einer Infektion führen - das ist bedauerlicherweise nicht ungewöhnlich.

Was kannst Du also tun? Zunächst einmal ist es wichtig – das Piercing nicht herauszunehmen. Der Drang, es zu entfernen – das kann verlockend sein – sollte im Interesse der Heilung ignoriert werden. Stattdessen – konzentriere Dich auf eine sorgfältige Reinigung. Desinfiziere den Bereich regelmäßig. Hier eignen sich Produkte – die zur Verwendung Piercings gedacht sind. Antiseptische Lösungen oder spezielle Piercing-Reiniger sind oft erhältlich. In keinem Fall solltest Du aggressive Mittel verwenden da diese die Entzündung verschlimmert können.

Solltest Du feststellen, dass das Ödem zunimmt oder die Schmerzen länger anhalten ist eine Rücksprache mit dem Piercer ratsam. Er kann beurteilen – ob weitere Schritte nötig sind. Manchmal ist eine professionelle Reinigung oder eine ärztliche Behandlung erforderlich. Die Prävention von Infektionen sollte höchste Priorität haben.

Aktuelle Studien zeigen: Dass die richtige Nachsorge von Piercings entscheidend ist. Rund 10-20% der Piercings ausarbeiten Komplikationen. Dazu zählen Infektionen, Allergien gegen das Material oder übermäßige Narbenbildung. Die Heilungszeit kann variieren – bei einem Industrial Piercing oft bis zu einem Jahr.

Zusammenfassend – bleibe geduldig und sorgsam. Achte auf die Hygiene, desinfiziere regelmäßig und lass im Zweifelsfall immer einen Fachmann draufschauen. Die eigenen Symptome ernst zu nehmen ist der beste Weg zur Heilung.






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