Hunde und allergisches Asthma - Eine Abwägung der Optionen

Ist es für Allergiker mit Asthma vertretbar, einen Hund zu adoptieren, und welche Rassen wären ideal dafür?

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Das Thema der Hundehaltung für Menschen mit allergischem Asthma wirft viele wichtige Fragen auf. Zunächst ist festzuhalten: Dass allergisches Asthma grundsätzlich nicht immer mit einer Allergie gegen Hundehaare einhergeht. Ein Allergietest sollte dadurch als erste Maßnahme in Betracht gezogen werden. Experten empfehlen – im Vorfeld die individuelle Allergiesituation klären zu lassen. Auch wenn Sie auf Hundehaare reagieren sind Hundehaltung und Asthma nicht unvereinbar.

Eine Vielzahl von Hunderassen wurde mit dem Ziel gezüchtet für Allergiker geeignet zu sein. Dabei ist es essenziell – von verbreiteten Irrtümern Abstand zu nehmen. Zum Beispiel werden Pudel häufig als hypoallergen beschrieben. Diese Annahme ist nicht ganz korrekt. Pudel haaren weniger jedoch die Allergene stammen nicht vom Fell, allerdings von den Hautschuppen des Hundes. Dies ist ein weit verbreitetes Missverständnis! Sollte Ihr Allergietest ernste allergische Reaktionen zeigen müssen Sie ebenfalls den spezifischen 🐕 testen lassen.

Zudem ist es ratsam sich über die Haltung von Tieren aus dem Tierheim 💭 zu machen. Ein Tierheimhund könnte weniger problematisch sein ´ da Sie häufig die Möglichkeit bekommen ` sich zunächst in Ruhe zu testen. Der Kontakt zur Tierheimleitung ist hierbei entscheidend. Immerhin müssen Sie möglicherweise beweisen ´ dass Sie trotz Allergien in der Lage sind ` einen Hund zu halten. Diesbezüglich sind die Erfahrungen verschiedener Tierheimleiter unterschiedlich.

Besonders in Bezug auf Hunde wie den Akita Inu ist Vorsicht geboten. Diese gelten als nicht empfehlenswert für Ersthundebesitzer. Akitas haare sehr stark und bilden in ihrer dichten Unterwolle viele Allergene. Ein solches Tier verlangt nach Vielseitigkeit in der Erziehung. Dies könnte für Allergiker eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Ein guter Ansatz wäre Rassen mit lockigen oder drahtigen Haaren in Betracht zu ziehen. Diese haften Allergene eher in ihrem coat und sind potenziell weniger problematisch.

Lange Zeit galt die Überzeugung, dass Hundehaltung für Menschen mit Allergien ein absolutes No-Go ist. Doch diese Ansicht ist überholt. Heute ist bekannt – dass viele Menschen ihren Lebensstil erfolgreich anpassen können. Das Beispiel einer Hundebesitzerin zeigt, dass eine homöopathische Behandlung mit Spritzen bei einer akuten Reaktion nach der Geburt dazu führte, dass sie über Jahre hinweg ohne Asthmaanfälle leben konnte. Daher ist es wichtig – bei Unsicherheiten den Rat eines Arztes zu suchen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass allergisches Asthma nicht automatisch den Verzicht auf einen Hund bedeutet. Die individuelle Situation ist entscheidend. Wer sich umfassend informiert und handelt ist in der Lage sowie ein erfülltes Leben mit einem Hund zu führen wie auch die eigene Gesundheit im Blick zu behalten. Der richtige Hund – kompetente Beratung – und ein umfassendes Allergietestsystem sind entscheidend für diese Balance.






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