Der Weg zum Innenarchitekten: Von der Malerausbildung zum Traumjob

Welche Optionen stehen einem Maler und Lackierer offen, um Innenarchitekt zu werden?

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Die Frage die viele umtreibt – kann ich als Maler und Lackierer Innenarchitekt werden? Ein Weg » der oft komplex erscheint « eröffnet sich durch gezielte Schritte. Zunächst einmal ist es wichtig die Grundvoraussetzungen zu verstehen. Du schreibst, dass du nach deinem Hauptschulabschluss (nach Klasse 10) eine Malerausbildung absolviert hast. Dies kann der Grundstein sein – um in das Feld der Innenarchitektur vorzudringen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Weiterbildung. Eine Möglichkeit ist das Abitur nachzuholen. Du fragst dich ´ ob das möglich ist ` ohne vorher die Mittlere Reife erwerben zu müssen. Hierbei ist es ratsam, sich beim zuständigen Schulamt zu erkundigen – ein genauer Blick auf die Regeln könnte dir neue Perspektiven eröffnen. Oftmals kann der Abschluss an den Notendurchschnitt geknüpft sein ´ sodass es von Vorteil ist ` im Ausbildungsgang gut abzuschneiden. Einen weiteren Vorschlag gibt es: Du könntest ein Abendgymnasium besuchen. So wäre es dir möglich für das Abitur zu lernen und gleichzeitig berufstätig zu sein. Dies kann schwierige Zeiten mit sich bringen, da die Freizeit begrenzt ist. Doch die Investition in deine Bildung lohnt sich.

Das Abitur öffnet dann die Türen zu einem Architekturstudium. In Deutschland dauert ein Bachelorstudium in der Regel drei bis vier Jahre. Danach folgt gegebenenfalls ein Masterstudium falls du dich spezialisieren willst. Das bedeutet insgesamt ein Engagement von aber mindestens fünf bis sechs Jahren – intensive Jahre die sich jedoch auszahlen können, wenn die Erfüllung deiner beruflichen Träume auf dem Spiel steht. Vielleicht ist ebenfalls der Beruf des Raumausstatters für dich von Interesse. Er bietet Gestaltungsspielräume die dem Innenarchitekten ähnlich sind.

Die Sicht der Praktiker ist klar: Der Unterschied zwischen Raumgestaltung und Innenarchitektur wird oft nicht als gravierend empfunden. Viele Tätigkeitsfelder überschneiden sich was den Weg in die Selbstständigkeit erleichtert. Ein Meisterabschluss kann hier neue Perspektiven schaffen – ganz gleich, ob du dich für Innenarchitektur oder eine andere Facette der Raumgestaltung entscheidest. Die Entscheidung liegt in der Eigenverantwortung. Daraus ergibt sich oft die Frage – ebenso wie die finanzielle Situation während des Studiums aussehen wird. Schön wäre es wenn Zuschüsse für die Studierenden zur Verfügung stünden. Aber oft muss man sich auf ein Nebeneinkommen verlassen.

Wende dich bei Fragen auch an die Arbeitsagentur. Hier gibt es Experten – die dir bei deinen Laufbahnfragen helfen können. Ein umfassendes Verständnis deiner Optionen – das könnte der 🔑 zu deinem Erfolg sein. Es ist nie zu spät seinen Weg zu finden. Oft lässt sich die eigene Bestimmung direkt vor einem resilienten Horizont ablesen – auch wenn der Pfad gelegentlich steinig ist.






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