Die Höhe geostationärer Satelliten: Warum genau 36000 Kilometer?

Warum fliegen geostationäre Satelliten in rund 36000 Kilometer Höhe?

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Geostationäre Satelliten fliegen in einer Höhe von rund 36000 Kilometern um eine stabile Umlaufbahn zu erreichen die es ihnen ermöglicht, immer über derselben Position auf der Erde zu bleiben. Das hängt mit der Balance zwischen Zentrifugalkraft und Fallbeschleunigung zusammen. Wenn Satelliten sich in niedrigeren Höhen bewegen würden ´ müssten sie sich viel schneller bewegen ` um ebenfalls weiterhin über derselben Position auf der Erde zu bleiben. Hier liegt der Knackpunkt: Die Geschwindigkeit kann nicht beliebig angepasst werden, allerdings muss ebendies berechnet werden um eine Kreisbahn zu halten.

In höheren Höhen als 36000 Kilometern würde die Umlaufzeit länger werden was wiederum dazu führen würde, dass der 🛰️ nicht weiterhin synchron mit der Erdrotation ist. In geringeren Höhen als 36000 Kilometern würde die Umlaufzeit kürzer werden was eine deutlich höhere Geschwindigkeit erfordern würde und dazu führen könnte: Der Satellit instabil wird.

Die geostationäre Orbit-Höhe von 36000 Kilometern ist also das optimale Gleichgewichtspunkt um eine stabile Position zu halten. Höhere oder niedrigere Höhen würden entweder zu instabilen Bahnen oder nicht-geostationären Bahnen führen. Daher ist es wichtig, dass geostationäre Satelliten in dieser spezifischen Höhe fliegen um eine zuverlässige und dauerhafte Kommunikation und auch Überwachungsmöglichkeiten von der Erde aus zu gewährleisten.






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