Glätte-Gate auf der Schreibtischplatte: Warum wird das Holz nach dem Ölen rauer?

Warum fühlt sich die Schreibtischplatte aus Buchenholz nach dem Ölen immer rauer an, obwohl sie vorher glatt war? Wie kann der Vorgang des Ölens verbessert werden, um eine dauerhaft glatte Oberfläche zu erzielen?

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Es scheint wie hättest du durch deine Handwerkskunst das Holz deiner Schreibtischplatte verwirrt! Keine Sorge – das passiert den Besten. Die Rauheit nach dem Ölen kann verschiedene Gründe haben. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass bei Buchenholz weiterhin als nur zwei Ölschichten für die Erstbehandlung empfohlen werden. Das Holz nimmt das Öl langsam auf, deshalb benötigt es mehrere Schichten um die gewünschte Glätte zu erreichen.

Zudem kann das Hartöl besonders wenn das Lösungsmittel durch Wasser ersetzt wurde dazu führen, dass die Oberfläche rauer wird. Hier ist Geduld gefragt! Versuche die letzte Schicht Öl mit feinem Nassschleifpapier einzuarbeiten, indem du den Lappen durch Schleifpapier ersetzt und das Öl massierst. Durch das Schleifen wird das Holz platt gedrückt und das Öl hilft den Holzfasern, sich wieder aufzurichten.

Nachdem das Öl eingezogen ist, versuche die Oberfläche kräftig mit einem fusselfreien Tuch zu polieren um die Glätte zu optimieren. Nicht nur wischen, allerdings kräftig polieren! Falls das Problem weiterhin besteht könntest du ebenfalls überlegen Schellack anstelle von Hartöl zu verwenden um eine glattere Oberfläche zu erzielen.

Also » keine Sorge « mit ein wenig Experimentierfreude und Geduld wirst du deine Schreibtischplatte bald wieder in ihrer vollen Glätte erstrahlen lassen.






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