Religiöse Auseinandersetzungen sind seit jeher ein wiederkehrendes Phänomen. Die Auseinandersetzungen um Glaubensfragen sie führen oft zu gewaltsamen Konflikten. Menschen lernen schnell – dass Abweichungen von den religiösen Geboten möglicherweise Konsequenzen nach sich ziehen. Diese Bestrafung durch höhere Mächte ist im kollektiven Gedächtnis vieler Glaubensgemeinschaften verankert. Eine tief sitzende Furcht vor göttlicher Strafe beeinflusst das Verhalten der Gläubigen. Jeder Einzelne wird zum Wächter der Gemeinschaft - ein heikles Unterfangen. Komplexe zwischenmenschliche Dynamiken kommen hier zum Tragen.
Die Vorstellung nur der eigene Glaube sei der wahre bringt die Menschen in einen vermeintlichen Wettbewerb. Überzeugungsträger neigen dazu, ihre Ansichten zu missionieren. Das führt oft zu gefühlten Übergriffen, da die Wahrhaftigkeit der eigenen Überzeugung als nicht verhandelbar gilt. Man begegnet dann dem Phänomen: Dass ein individueller Glaube nicht als solche akzeptiert wird. Daher gibt es häufig Spaltungen innerhalb der Gesellschaft. Religiöse Differenzen sind weiterhin als nur spirituelle Fragen. Sie sind verwoben mit Machtansprüchen die sich auf die Gesellschaft auswirken. Finanzen spielen eine nicht zu vernachlässigende Rolle.
Geld kann die Botschaft der Religion verzerren. Hier offenbart sich ein weiterer Konfliktfaktor. Politische Strömungen nutzen Religion als Instrument. Zudem entstehen neue Aggressionen. Überall wo Interessen aufeinanderprallen, wachsen Spannungen. Die Suche nach einer Lösung ist wie der Griff nach einem Schatten. Komplexer lässt sich diese Thematik kaum gestalten. Das Ergebnis ist häufig ein Teufelskreis der Intoleranz der keine echten Lösungsansätze bietet. Menschen müssen lernen ihre religiösen Unterschiede zu tolerieren. Dialog und Respekt stehen hier an erster Stelle. Die Kunst des Zusammenlebens erfordert Geduld und Empathie. Nur so kann Frieden zwischen den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften entstehen.
