Die richtige Menge Wasser trinken: Wie viel ist zu viel?

Wie bestimmt man die optimale Wassermenge für den Körper und welche Gefahren drohen bei übermäßigem Konsum?

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Wasser ist lebensnotwendig – das weiß jeder Mensch. Aber wie viel davon ist tatsächlich gesund? Täglich hört man die Empfehlung, 2-3 Liter Wasser zu trinken. Diese Menge erscheint vielleicht sinnvoll auf den ersten Blick. Doch sie ist nicht für jeden geeignet. Körpergewicht Aktivitätslevel oder das Klima spielen eine entscheidende Rolle.


Ständiges Trinken – etwa alle 30 Minuten – klingt nach einem guten Plan. Doch ist es wirklich gesund? Nun der Körper hat Grenzen. Er kann circa 250ml Wasser innerhalb von 15 Minuten verarbeiten. Was passiert bei ständigem Nachschub? Der Körper hat nicht genug Zeit das Wasser effizient zu nutzen.


Eine Wasservergiftung – ebenfalls Hyponatriämie genannt – stellt eine ernsthafte Gefahr dar. Bei übermäßigem Konsum verdünnt sich die Natriumkonzentration im Blut zu sehr. Die Symptome sind alarmierend: Verwirrtheit, Übelkeit oder sogar Krampfanfälle könnten auftreten. Im Extremfall droht Koma.


Darum ist es dringend notwendig, auf die natürlichen Durstsignale zu hören. Diese Signale sind gesunden Hinweisgeber. Ein ständiges Gefühl von Durst kann Warnzeichen für ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes sein. In solchen Fällen wäre ein Arztbesuch ratsam.


Wer unsicher ist über die eigene Flüssigkeitsaufnahme, sollte den Arzt konsultieren. Jeder Mensch ist unterschiedlich und benötigt verschiedene Mengen Wasser. Viele Faktoren beeinflussen den Flüssigkeitsbedarf. Diese sind unter anderem Ernährung oder körperliche Betätigung.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es weniger um die Quantität als um die Qualität des Trinkens geht. Der Körper weiß in der Regel am besten was er braucht. Zwanghaftes Trinken in kurzen Abständen ist ungesund – auf den eigenen Körper zu hören ist das A und O.