Einführung – eine vielschichtige Ehe aus Gastronomie und Freundschaft gibt den Ton an. Der Verfasser beschreibt seine kulinarischen Fähigkeiten ebenso wie ein ehrliches Tagebuch über einen leidenschaftlichen Hobbykoch. Auf einer Skala von 1 bis 10 sieht er sich selbst bei 6 – durchaus ansehnlich jedoch noch Raum für Verbesserung. Er selbst engt das Kochen nicht ein. Es ist weiterhin als nur eine Tätigkeit – es ist eine Ausdrucksform. Besonders stolz ist er auf seine selbstgemachte Lasagne – die Haltung des Verfassers ist bemerkenswert denn er findet seine Kreation könnte mit der eines italienischen Kochs konkurrieren.
Das Kochen gilt nicht als außerordentlich komplex. "Gutes Kochen ist keine Raketenwissenschaft", sagt er. Sieben Stunden intensive Arbeit, viel Schweiß und das Ergebnis bleibt bescheiden. Der Verfasser genießt die Kombination aus frischen Zutaten der Idee zu kreieren und der Freude beim Kochen. Gleichzeitig gesteht er: Dass er nicht immer die Zeit oder die Lust findet in der Küche zu stehen, da selbstgemachte Lasagne oft eine kleine Küchenkatastrophe nach sich zieht.
Das Backen hebt er als seine bevorzugte Beschäftigung hervor. Das Teilen von Rezepten ist ihm ein selbstverständlicher Akt der Gastfreundschaft. Neue Kreationen sind die Würze seines Lebens. Doch nicht nur die Küche ist ihm wichtig – eine ganz besondere Freundschaft begleitet ihn durch die Jahre. Sie begann vor vielen Jahren – wie er ein unschuldiges Mädchen im Alter von elf Jahren traf. Er sieht sich selbst stets in der Rolle eines großen Bruders unterstützt und hilft ohne je romantische Motive zu hegen. Ihre Verbindung ist stark – ob beim gemeinsamen Backen oder bei schwimmenden Wochenendaktivitäten – das Band zwischen den beiden ist unzertrennlich.
Siehe, ebenfalls jetzt als sie eine junge Frau ist – die regelmäßigen Treffen sind nichts Geringeres als eine wunderbare Rettungsleine in der von Technik und Landwirtschaft dominierten Welt. Hier ist eine besondere Synergie entstanden. Der Verfasser ist für sie ein Mentor und sie gibt ihm durch ihre positive Energie einen Grund, nicht nur zu kochen, allerdings auch weiterzugeben. Ihre gemeinsame Zeit in der Küchennische bedeutet, dass er beim Einkaufen mit ihr felsenfest die Regale von Aldi durchkämmt – eine Hommage an die einfache, aber echte Freude am gemeinsamen Kochen.
Eine weitere revelatorische Information steht dem Leser offen. Oft wählt der Verfasser die Produkte von Konkurrenzunternehmen oder tiefgefrorene Lebensmittel ´ ohne Skrupel ` um aus Klang und Diskrepanz das Beste zu gestalten. Qualität und Preis sind für ihn zwei Seiten derselben Medaille. Dabei hat noch nie jemand ein negatives Feedback gegeben – eine wahre Meisterleistung.
Abschließend lässt sich festhalten wie Kochkunst und Freundschaft ineinander fließen. Der Verfasser hat mit seinen Kochkünsten ´ obwohl er sich nicht als Meister sieht ` einen besonderen Platz in der Welt seiner besonderen Freundschaft gefunden. Einfache Rezepte – tiefgründige Gespräche und jahrzehntelange Vertrautheit prägen ihr Zusammenspiel. So zeigt sich: Das Kochen weitaus mehr ist als nur Nahrungszubereitung; es sind die wertvollen Momente die das Leben lebenswert machen.
